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Wie viele Ermittlungsverfahren es gibt, sagt die Polizei nicht. Ermittelt werde wegen Totschlags, versuchten Totschlags, schweren Landfriedensbruchs sowie gefährlicher Körperverletzung in mehreren Fällen. Außerdem fahnden die Beamten nach den Brandstiftern aus der Konradstraße. In zwei Fällen seien Türsteher außerdem durch SMS bzw. verbal bedroht worden, heißt es in einer Mitteilung. In der Soko Disko arbeiten derzeit 36 Beamte verschiedener Fachkommissariate der sächsischen Polizei. Eine enge Zusammenarbeit gebe es außerdem mit der Tatortgruppe des LKA Sachsen sowie dem Rechtsmedizinischen Institut der Universität Leipzig.
Bei den gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Türstehern und einer Gruppe von Südosteuropäern vor zwei Diskotheken war am zweiten Märzwochenende ein 28-Jähriger erschossen und ein 37-Jähriger schwer verletzt worden. Der 37-Jährige ist unterdessen aus dem Krankenhaus entlassen worden und saß nach Polizeiangaben schon wieder in einem Berufungsprozess vor Gericht. Er war wegen schwerer Körperverletzung bei einer Disko-Schlägerei im November 2003 zu vier Jahren Haft verurteilt worden.
dpa / ast, LVZ-Online
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