Aktuell
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Eine Belohnung in Höhe von 10.000 Euro haben Staatsanwaltschaft und Polizeidirektion Leipzig jetzt für konkrete Hinweise zur Ergreifung des Todesschützen vom 8. März ausgesetzt. Durch einen Kopfschuss war der 28-Jährige Andreas K. in dieser Nacht vor der Diskothek "Mia's" tödlich verletzt worden. Zuvor hatte es vor und in der Diskothek "Schauhaus" am Dittrichring massive Auseinandersetzungen zwischen einer Gruppe Ausländern und Security-Mitarbeitern gegeben. Bis heute fehlt vom Täter jede Spur.
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Das Video von den Ausschreitungen vor dem Schauhaus hat die Ermittler noch nicht auf die Spur möglicher Täter gebracht. "Das Material wird derzeit noch aufbereitet", sagte Staatswanwalt Ricardo Schulz.
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Im Zusammenhang mit den Ermittlungen zu den Auseinandersetzungen in der Innenstadt am 8. März gingen Beamte der Soko "Disko" auch Hinweisen auf unerlaubten Waffenbesitz nach.
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Nach dem Brand der Sport- und Judohalle in der Konradstraße am 10. März hat die Polizei jetzt eine Belohnung ausgelobt. Unbekannte Täter hatten dort den Brand gelegt. Für Tipps die zum Täter führen wollen die Beamten 3000 Euro zahlen. Bedingung sei aber, dass die Hinweise nicht von einem Beteiligten der Brandstiftung stammen.
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Die Leipziger Polizei hat offenbar bereits seit Monaten detaillierte Informationen über die Pläne der Drogenmafia, die in der Disko-Szene der Stadt Fuß fassen will. Den Beamten soll es bereits im Herbst 2007 gelungen sein, verdeckte Ermittler einzuschleusen.
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Das Rathaus hat einen Bericht der sächsischen "Morgenpost" zurückgewiesen, in dem über eine angebliche interne Vereinbarung der Stadtspitze mit dem Landesvorstand der sächsischen NPD berichtet wird. "Es gab definitiv keine weiteren Gespräche oder gar Abstimmungen mit der NPD", erklärte Rathaussprecher Steffen Jantz.
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Eigentlich tobt er nachts in Leipzigs Partyszene, doch gestern schwappte der Disko-Krieg für eine Stunde in den Stadtrat über und sorgte dort für einen Schlagabtausch. Die gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Disko-Türstehern, ausländischen Banden und Polizei am 8. März, die ein Todesopfer und mehrere Verletzte forderten, waren Thema einer Aktuellen Stunde.
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Die Sonderkommission Disco hat seit Samstag bereits mehr als 300 Personen vernommen. Laut Polizei ist mittlerweile auch der schwer verletzte Security-Chef Marko Z. befragt worden. Über Ergebnisse der Vernehmungen wurde nichts bekannt.
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Die erste heiße Spur nach den brutalen Auseinandersetzungen in der Leipziger Innenstadt führte zu Profiboxer Artur T. (23). Der niedergestochene und in der Herzgegend schwer verletzte Security-Chef Marko Z. (37) will den Armenier als seinen Angreifer erkannt haben.
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Unmittelbar vor dem Wochenende mit mehreren Großeinsätzen der Polizei haben sich Innenminister Albrecht Buttolo (CDU) und Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) zusammengerauft. Nach eineinhalbstündiger Beratung in eisiger Atmosphäre sversprach Buttolo, seine Spezialkräfte so lange wie nötig in der Messestadt vor Ort zu lassen.
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Mehr Personal und entsprechende Antworten auf den brutalen Bandenkrieg verspricht Sachsens Polizeipräsident Bernd Merbitz.
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Innenminister Albrecht Buttolo (CDU) forderte mehr Einsatz von der Stadtverwaltung. Sie müsse die privaten Sicherheitsfirmen besser kontrollieren.
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Sie wurden in eine Schlacht geschickt, die sie nicht gewinnen konnten. Ein paar Dutzend wackere Revierpolizisten mussten sich am frühen Morgen des 8. März vorm Schauhaus einem entfesselten Mob aus geschulten und teilweise bewaffneten Straßenkämpfern entgegen stellen. Inzwischen gerät Leipzigs Polizeispitze mehr und mehr unter Druck.
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Kritik war über die Arbeit der Rettungskräfte laut geworden. Es habe viel zu lange gedauert, bis Hilfe vor Ort war, hatten User ins Forum von LVZ-Online geschrieben. "In solchen Situationen kommt es den Menschen immer extrem lange vor, bis Hilfe da ist", sagte Gerhard Plock, ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes Leipzig. "Da werden Minuten zu Stunden." Der erste Anruf war um 3.40 Uhr in der Leitstelle eingegangen.
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Nach den schweren Auseinandersetzungen bei denen ein unbeteiligter Disko-Besucher erschossen wurde, ermittelt die Polizei wegen Totschlags, gefährlicher Körperverletzung, schweren Landfriedensbruchs und Sachbeschädigung.
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Oktober 2007: In der Leipziger Innenstadt tobt ein Machtkampf um die Vorherrschaft in den Diskotheken. Seit Monaten versucht eine Bande krimineller Ausländer die Dominanz im Nachtleben zu erlangen. Hiesige Security-Firmen, deren Türsteher nahezu alle City-Diskos bewachen, berichten von bewaffneten Übergriffen und massiven Drohungen.
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