Campus-Reporter begleiten Leipziger Hochschulangehörige und wollen herausfinden, was an ihnen und an ihrem Tun besonders ist.
„Wo die Hochschule glücklich ist“ heißt seit Jahren eine Rubrik auf der LVZ-Campus-Seite.
Claus Baderschneider
von der Hochschule für Telekommunikation ist am liebsten im Rosental - zusammen mit seinen Söhnen.
Tschüss, Prof!
– Professor im Ruhestand - das heißt: kein Verwaltungskram mehr, keine Lehrverpflichtungen, keine Prüfungen. Aber kann ein Wissenschaftler einfach so mit dem Forschen aufhören? Campus hat bei einigen nachgefragt.
Physiker Wolfgang Oehme
weiß schon jetzt, was er besonders vermissen wird: Die Arbeit mit künftigen Physiklehrern und Schülern - und seine Experimentierkästen.
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Die Fakultät für Chemie und Mineralogie: Gehen dem einen Bereich bald die Lichter aus?
Die Stellen könnten womöglich an eine andere Hochschule verlagert werden. Kritik an dem Vorhaben gab es in der Senatssitzung keine. Das Strategiepapier zum Hochschulentwicklungsplan ist bislang noch nicht fertig ausgearbeitet, der Senat hat lediglich darüber beraten.
Im Februar wird das Papier beim Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK) eingereicht. Die Universität Leipzig muss nach den Vorgaben des SMWK in den nächsten drei Jahren 48 Stellen streichen - darunter dürften die Stellen der Geologie und Mineralogie aber noch nicht fallen. Denn die Passage zur Mineralogie und Geologie soll in der entgültigen Fassung des Strategiepapiers offenbar nicht aufgenommen werden.
Bis zum Jahr 2020 soll die Universität Leipzig 170 Stellen streichen. Im Dezember war bekannt geworden, dass das Rektorat vorschlagen will, unter anderem das Institut für Pharmazie mit seinen 21 Stellen zu schließen.
Der Autor Martin Rank ist Mitglied der Lehrredaktion Campus, einem Gemeinschaftsprojekt des Studiengangs Journalistik der Universität Leipzig und der Leipziger Volkszeitung.