21.05.2012 13:08 Uhr
 
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Ein Tag mit ...

 
Campus-Reporter begleiten Leipziger Hochschulangehörige und wollen herausfinden, was an ihnen und an ihrem Tun besonders ist.
Karla Fiedler ist technische Leiterin in der Grafischen Werkstätten der HGB. Sie gibt ihre langjährige Erfahrung als Schriftsetzerin an die Studenten weiter und steht ihnen bei Druckprojekten mit Rat und Tat zur Seite.
Wie andere Hochschulangehörige den Tag verbringen, lesen Sie hier .
 

CAMPUS SPECIAL: LIEBLINGSPLÄTZE

 
Claus Baderschneider im Rosental „Wo die Hochschule glücklich ist“ heißt seit Jahren eine Rubrik auf der LVZ-Campus-Seite. Claus Baderschneider von der Hochschule für Telekommunikation ist am liebsten im Rosental - zusammen mit seinen Söhnen.   
Weitere Lieblingsplätze der Studenten, Professoren und Mitarbeiter der Leipziger Hochschulen lernen Sie hier kennen.
 

Campus-Serien

 
Tschüss, Prof! – Professor im Ruhestand - das heißt: kein Verwaltungskram mehr, keine Lehrverpflichtungen, keine Prüfungen. Aber kann ein Wissenschaftler einfach so mit dem Forschen aufhören? Campus hat bei einigen nachgefragt. Physiker Wolfgang Oehme weiß schon jetzt, was er besonders vermissen wird: Die Arbeit mit künftigen Physiklehrern und Schülern - und seine Experimentierkästen.
 

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CAMPUS ONLINE ist ein Projekt des Studiengangs Journalistik an der Universität Leipzig und der LVZ-Online-Redaktion.
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Magazin Campus L.E.

 
Jede Menge Infos rund um eure Universitätsstadt Leipzig und ihre Studenten.
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Leipzig:Live

 
Heute Abend noch nichts vor, aber Lust auf Party, Kino oder Theater? Alles, was in der Stadt geht, steht auf Leipzig-Live.com , dem Veranstaltungsmagazin der Leipziger Volkszeitung!
 

„Campus“ in der Leipziger Volkszeitung

 
Campus gibt es auch in der Printversion, alle zwei Wochen als Seite in der Leipziger Volkszeitung. Zum E-Paper ! Gebündelt sind die Seiten aus den zurückliegenden Semestern aber auch hier nachzulesen !
 
Perspektiven

Hochschulexperte: "Nahezu alle Hochschulen sind unterfinanziert"

  Foto: privat In Sachsen kommen 1,3 Studenten auf einen Studienplatz, sagt Ulf Banscherus von der Humboldt Universität zu Berlin.
Leipzig. In Sachsen haben deutlich mehr junge Menschen ein Studium begonnen, als die Landesregierung vorhergesagt hatte. Der Erziehungswissenschaftler Ulf Banscherus erklärt im Interview, woher die vielen Studenten kommen. Banscherus hat am Hochschulentwicklungsplan bis 2009 mitgearbeitet und kritisiert, dass die Überlastung der Hochschulen in Kauf genommen wird, während zugleich eine bessere Qualität gefordert wird.

Campus: Der Studentenrat der Universität Leipzig kritisiert, dass sich die Rektorin Beate Schücking den Forderungen der Landesregierung widerstandslos gefügt habe. Hätte sich die Uni-Leitung gegen die Kürzungen überhaupt wehren können?

Banscherus: Die Universitäten sind von den Finanzzuweisungen des Landes abhängig. Zu sagen: „Das machen wir nicht“, geht nicht. Das Rektorat kann zwar mit dem Ministerium verhandeln, wie hoch die Einsparungen letztendlich sein müssen, aber am Ende sitzt das Land am längeren Hebel. Man kann natürlich im Vorfeld mit der Doppelstrategie aus Protesten und Verhandlungen einiges erreichen.

Die geplanten Stellenstreichungen werden mit dem Rückgang der Studierendenzahlen begründet. Ein Irrtum: Es hat sich nun gezeigt, dass heute mehr Studierende an der Universität Leipzig lernen als vor zehn Jahren.

Ja, die Prognosen, die vor vier bis fünf Jahren gemacht wurden, müssen aus heutiger Sicht mit einem großen Fragezeichen versehen werden. Damals wurde für Sachsen mit knapp 15.000 Studienanfängern im Jahr 2011 gerechnet – nun waren es fast 20.000. Nicht ganz klar ist, ob dahinter kurzfristige Entwicklungen oder langfristige Trends stehen.

Was meinen Sie mit kurzfristigen Entwicklungen und langfristigen Trends?

Kurzfristig etwa, dass die Wehrpflicht abgeschafft wurde oder die doppelten Abiturjahrgänge in einigen Bundesländern. Dazu kommen wahrscheinlich strukturelle Trends. Zum Beispiel ist aktuellen Studien zufolge die sogenannte Übergangsquote gestiegen. Das bedeutet, dass mehr Abiturienten den Schritt an die Hochschulen machen. In Sachsen lag die Quote in der Vergangenheit unter dem Bundesdurchschnitt, zuletzt ist sie auf über 70 Prozent gestiegen. Nur ein oder zwei Prozent mehr „Übergänger“ bedeuten einen ganzen Schwung neuer Immatrikulationen. Zudem steigt die Mobilität: Es kommen mehr

zum Thema „Sächsische Politik ist wissenschaftsfeindlich“ - Dekan fürchtet Aus für weitere Studiengänge Universität Leipzig bald ohne die Fachbereiche Geologie und Mineralogie? Uni-Prorektor Lenk fordert Korrektur des Hochschulentwicklungsplans
Studierende aus den alten Bundesländern und aus dem Ausland. Die Entscheidung, wie die Universitäten ausgestattet sind, ist immer eine politische. Unterfinanziert sind nahezu alle Hochschulen in Deutschland. Das gilt auch für Sachsen. Hier kommen im Schnitt 1,3 Studierende auf einen Studienplatz. Wenn nun Stellen gestrichen werden, die Zahl der Studierenden aber gleich bleibt, ändert sich nichts an der Überlastsituation. Obwohl eigentlich von allen Seiten Qualitätsverbesserungen eingefordert werden. 

In Chemnitz soll ein neuer Standort errichtet werden, um Grundschullehrer an der Technischen Universität auszubilden. Was halten Sie davon, an einem Ende zu kürzen und am anderen neue Strukturen zu schaffen?

Generell bin ich bei der Lehrerbildung gegen die vollständige Konzentration an einem Standort. Das hat mit der Organisation der Schulpraktika zu tun, aber auch mit dem Fächerangebot der Hochschulen insgesamt. Trotzdem sehe ich den aktuellen Vorschlag eher kritisch. Man möchte die neue Ausbildung in Chemnitz ja schaffen, um dem akuten Lehrermangel in Sachsen zu begegnen. Bis die ersten Absolventen die TU Chemnitz verlassen, wird es aber bis zu zehn Jahre dauern. Außerdem macht es wenig Sinn, ausschließlich das Grundschullehreramt an einer Hochschule anzusiedeln, an der die Schwerpunkte eher im Bereich der Weiterbildung als in der Lehr- und Lernforschung oder der Schulforschung liegen.

Die Autorin Britta Veltzke ist Mitglied der Lehrredaktion Campus, einem Gemeinschaftsprojekt des Studiengangs Journalistik der Universität Leipzig und der Leipziger Volkszeitung.

 
 
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