RB Leipzig
„Die Fans wollen ein bisschen Risiko sehen“ - Daniel Frahn über seinen Elfmeter
Interview: Robert Berlin
Foto: Christian Nitsche
Daniel Frahn verwandelt spektakulär seinen Elfmeter gegen Morten Jensen.
Leipzig. Wieder einmal ist Daniel Frahn der Matchwinner gewesen. Der Stürmer von RB Leipzig schoss im Spitzenspiel gegen Holstein Kiel zwei Tore. Im Kurzinterview äußert er sich über die Bedeutung des Heimerfolgs und seinen Ausgleich per Elfmeter.
Frage: Herr Frahn, Glückwunsch zum Sieg gegen Kiel und zur Tabellenführung. War das schon die Vorentscheidung im Aufstiegskampf?
Daniel Frahn: Absolut nicht. Aber es war auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung. Die Tabellenführung wollen wir nicht mehr hergeben. Jetzt sind wir da, wo wir auch am Ende der Saison stehen wollen.
Was war heute der Schlüssel zum Erfolg?
Man hat gesehen, dass Holstein Kiel ein Spitzenteam ist, aber ich denke auch, wir haben verdient gewonnen. Wir haben gekämpft und uns als Mannschaft gezeigt.
RB geriet, wie schon so oft bei Heimspielen in dieser Saison, zunächst in Rückstand. Was ging Ihnen da durch den Kopf?
Ich habe nicht groß nachgedacht. Wir kennen das Gefühl ja bereits. Zum Glück ist uns schnell der Ausgleich gelungen.
Kurz darauf verwandeln Sie aus elf Metern. In hohem Bogen flog der Ball ins Tor. War das nicht ein bisschen riskant?
Ich fühle mich relativ sicher beim Elfmeter. Das sieht natürlich spektakulär aus. Wenn der Torwart stehen bleibt, fängt er den Ball. Aber beim Elfmeter ist immer etwas Risiko dabei – auch wenn ich in eine der Ecken schieße. Aber schließlich wollen die Fans auch ein bisschen Risiko sehen.
© LVZ-Online, 13.11.2011, 16:30 Uhr