RB Leipzig
Neuzugänge bei RB Leipzig: Heidinger und mehrere FCS-Kicker sind jetzt rote Bullen
mpu
Foto: Christian Nitsche
Das Maskottchen von RB Leipzig im Stadioneinsatz: ein roter Bulle.
Leipzig. Gut einen Monat vor Beginn der neuen Saison hat RB Leipzig weitere Neuzugänge vermeldet. Hochkarätigster Hinzugewinn dürfte Mittelfeldspieler Sebastian Heidinger sein. Der 25-Jährige wechselt vom Zweitliga-Absteiger Arminia Bielefeld an die Pleiße.
Darüber hinaus tragen auch mehrere ehemalige Oberliga-Kicker des FC Sachsen künftig das Trikot mit den schnaufenden Stieren. Benjamin Schmidt, Florian Felke, Sven Seitz, Fabian Schößler und Daniel Heinze treten in der kommenden Saison für die zweite Mannschaft der Rasenballsportler gegen den Ball.
Der frühere Armine Sebastian Heidinger ist auf der linken Außenbahn zuhause und soll das Bullen-Trikot mit der Nummer 29 tragen. Der gebürtige Franke war in seiner Jugend unter anderem für Viktoria Aschaffenburg und den FC Bayern München aktiv. Seine beste Zeit als Profi erlebte Heidinger bisher bei Fortuna Düsseldorf. Für die Rheinländer spielte er insgesamt 81 Mal und stieg mit den Rot-Weißen erst in die dritte und später auch in die zweite Bundesliga auf. In der vergangenen Saison stand der 25-Jährige beim Krisenclub aus Bielefeld unter Vertrag und erzielte in 35 Ligaspielen neun Tore.
RB-Trainer Peter Pacult zeigte sich entsprechend erfreut über die Verpflichtung: „Sebastian hat einen guten linken Fuß, verfügt bereits über einige Zweitliga-Erfahrung und hat sicher noch Potential, sich weiter zu entwickeln. Somit passt er sehr gut in unser Profil und wird uns auf einer bisher vakanten Position verstärken.“
Neben der schon genannten Insolvenzmasse des FCS wird die jüngst aus der Bezirks- in die Landesliga aufgestiegene zweite Mannschaft von RB Leipzig künftig auch vom früheren DFB-Nationalspieler Ingo Hertzsch und diversen Nachwuchshoffnungen aus der A-Junioren-Regionalligatruppe verstärkt. Laut Mitteilung des Vereins konnten sich Roman Jaworski, Tom Dietze, Philipp Arndt und Hardy Stapel für die „kleinen Bullen“ empfehlen.
© LVZ-Online, 01.07.2011, 10:08 Uhr