SG Leutzsch
"Besser nach vorn spielen“ - Havel hofft noch auf zwei Siege für SG Leutzsch
Frank Müller
Foto: Christian Nitsche
SGL-Trainer Dirk Havel.
Leipzig. „Wieder besser nach vorn spielen", fordert der Trainer der SG Leipzig Leutzsch, Dirk Havel, vor dem Sonntags-Heimspiel gegen den FC Eilenburg (Anstoß 13.30 Uhr im Alfred-Kunze-Sportpark) von seinen Mannen. Das 0:0 gegen die BSG Chemie sei ein typischen Derby gewesen, etwas verkrampft eben. Ungeachtet der aktuellen Flaute – nur fünf Punkte
aus den vergangenen fünf Spielen – ist Havel aber nicht unzufrieden.
„Das 0:1 beim Spitzenreiter SSV Markranstädt war kein schlechtes Spiel von uns. Und wenn wir die bis zur Winterpause verbleibenden zwei Heimspiele gewinnen, stehen wir annehmbar da“, urteilt der SG-Coach mit einem Schuss Zuversicht.
Den FC Eilenburg schätzt Havel als „gute Landesliga-Mannschaft“ ein. Allerdings machen die Schützlinge von Trainer Rico Winkler derzeit eine noch schlimmere Durststrecke als die Leutzscher durch, sind schon fünf Spiele in Folge sieglos. Mitleid wird Havel mit seinem Kollegen kaum haben, stattdessen freut er sich, am Sonntag alle Akteure an Deck zu haben.
Die Eilenburger haben indes schon wieder zwei neue Ausfälle. Christopher Plätzsch hat sich im Spiel gegen Markranstädt (0:1) kurz nach Beginn einen Kreuzbandriss zugezogen und Paul Stöbe sah Rot, ist nun also gesperrt. „Dadurch müssen wir wie schon in den letzten Wochen personell erneut umstellen“, bedauert FCE-Trainer Rico Winkler.
Tabellenführer Markranstädt hat am Sonnabend, 13.30 Uhr, eine vergleichsweise leichte Heimaufgabe gegen Merkur Oelsnitz, der zuletzt gegen Radebeul mit 1:7 verlor.
© LVZ-Online, 01.12.2011, 13:38 Uhr