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Insolvenzverwalter des FC Sachsen ringt um Außenstände – Nachwuchs noch nicht abbezahlt

Insolvenzverwalter Heiko Kratz bei der Verkündung des Endes für den FC Sachsen Leipzig. (Archivfoto)   Foto: Christian Nitsche Insolvenzverwalter Heiko Kratz bei der Verkündung des Endes für den FC Sachsen Leipzig. (Archivfoto)
Leipzig. Auch ein Jahr nach dem Ende des FC Sachsen Leipzig hat der Insolvenzverwalter des Vereins noch nicht alle Akten geschlossen. Rechtsanwalt Heiko Kratz müht sich weiterhin, Außenstände einzutreiben. „Gut ein Siebentel der Forderungen des Vereins, die zum Teil auch noch aus der aktiven Zeit des FC Sachsen stammen, stehen aus. Da laufen noch Gerichtsverfahren und das wird sicher auch noch einige Monate andauern“, sagte Kratz gegenüber LVZ-Online, ohne genaue Summen nennen zu wollen.

Seit Ende Juni 2009 ist der Leipziger Rechtsanwalt für das Insolvenzverfahren des einstigen Fußball-Regionalligisten zuständig, verwaltete dabei unter anderem auch einen Schuldenberg in Höhe von geschätzten 2,7 Millionen Euro. Vor gut einem Jahr senkte er angesichts düsterer finanzieller Aussichten für den FCS endgültig den Daumen. Nach dem Aus für den Verein oblag Kratz neben den Ausständen immerhin auch noch der Ausverkauf an der Leutzscher Resterampe: diverse Spielklassen von Oberliga- und Nachwuchsmannschaften, das Stadioninventar sowie der Name des Vereins standen auf der Habenseite.

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Sowohl Oberliga-Spielrecht, als auch Nachwuchsklassen sollten nach Empfehlung von Kratz auf die SG Leipzig Leutzsch übergeben. Nach der Absage durch Oberliga-Kicker durfte der neu gegründete Verein letztendlich immerhin alle acht verbliebenen Jugendteams samt Stadioninventar übernehmen – und verpflichtete sich im Gegenzug zur Zahlung eines Obolus, der Schätzungen zufolge etwa 100.000 Euro betrug. Abbezahlt sind die Spielrechte bisher allerdings noch nicht. „Es wurden Ratenzahlungen vereinbart“, erklärt Kratz, der die genaue Summe nicht nennen wollte und fügte an: „Grob ist bisher etwa ein Drittel davon geleistet worden.“ Der Insolvenzverwalter zeigte auch Verständnis, dass die SG Leipzig Leutzsch mit den ehemaligen FCS-Spielrechten nun zwar schon in die zweite Saison startet, der Preis dafür aber noch nicht vollständig beglichen ist: „Das ist doch für ein so jungen Verein nicht so einfach zu leisten.“

Während das Oberliga-Spielrecht der Sachsen im Nirwana verschwand, weil die Spieler mehrheitlich nicht zur SG Leutzsch übertreten wollten, harrt der Name des Vereins immer noch in den Händen des Insolvenzverwalters. „Es gibt ein paar Interessenten, die sich in den vergangenen Monaten bei mir gemeldet haben. Für mich steht allerdings erst einmal die Frage, welchen Preis man hier aufrufen muss, damit kein Schindluder betrieben wird“, sagte Kratz. Vor allem das Beispiel des Ortsnachbarn 1. FC Lokomotive zeige, was bei einem unbedachten Verkauf falsch laufen könnte. Die Probstheidaer schnaufen nach ihrem Regionalliga-Aufstieg unter einer Last von 1300 Euro, die sie monatlich an den Karlsruher Rechteinhaber ihres Namens überweisen müssen.

Um solche Situationen für mögliche spätere Nutzer der FCS-Namensrechte zu vermeiden, setzt der Rechtsanwalt deshalb nicht auf einen schnellen Verkauf. Vor dem Ende des Insolvenzverfahrens will Kratz immerhin eine interne Ausschreibung initiieren. Die könnte dann auch detaillierte Vorgaben für etwaige Angebote enthalten, um dem Wert gerecht zu werden, erklärte der Insolvenzverwalter.
 
 
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