Leipzig. Roter Stern erhebt im Zusammenhang mit dem Spiel im Landespokal am Sonntag neue schwere Vorwürfe gegen die SG Leipzig-Leutzsch. Unter anderem wird in der gestrigen Presseerklärung auf Bild- und Tonaufnahmen (
http://vimeo.com/28640380
) verwiesen, die "eindeutig hörbare Sprechgesänge mit nazistischer Verherrlichung dokumentieren". Eine Gruppe von Nazis hätte das Team und Betreuer des Roten Stern mit dem Ruf "Teutonisch, barbarisch - wir Leutzscher, wir sind arisch" empfangen.
Jamal Engel, Vorstandssprecher und Vizepräsident der SGLL, wird vorgeworfen, er habe trotz der im Vorfeld polizeilich festgestellten Sicherheitsrelevanz der Begegnung die Security Firma Leipziger Löwen angewiesen, Nazis ins Stadion zu lassen. Weiter heißt es in der Presseerklärung: "Nach Aussagen unserer Spieler sangen die SGLL-Spieler im Kabinentrakt Haut die Zecken tot, haut die Zecken tot." Den SGLL-Verantwortlichen wird ein unsensibler und verantwortungsloser Umgang mit diskriminierenden und menschenfeindlichen Handlungen der SGLL-Fans bescheinigt.