SG Leutzsch
SG Leutzsch will gegen Markranstädt mit Leidenschaft punkten – die Null muss stehen
mpu
Foto: Christian Nitsche
Haupttribüne des Stadions am Bad in Markranstädt. (Archivfoto)
Leipzig. Die SG Leipzig Leutzsch kampiert im Stadion am Bad – zumindest lässt der Spielplan der Fußball-Landesliga solche Schlüsse zu. Nachdem das Nachholspiel der Leutzscher gegen die U23 von Rasenballsport Leipzig am Mittwoch aus Sicherheitsgründen ins Markranstädter Stadion am Bad verlegt worden war, steht am Wochenende das Duell mit dem eigentlichen Stadion-Inhaber an. Die SGLL misst sich am Samstagnachmittag mit Liga-Krösus SSV Markranstädt.
Nach dem Sieg gegen die Rasenballer, der im Nirvana der Nachspielzeit mit einem Traumtor aus 30 Metern besiegelt wurde, hofft der Anhang der SGLL auf eine weitere Sensation. Trainer Dirk Havel bremst jedoch übermäßige Euphorie: „Unsere Hauptaufgabe besteht am Samstag erst einmal darin, hinten zu Null zu spielen“, erklärte der Übungsleiter gegenüber LVZ-Online. Zwar seien die Markranstädter nach Meinung von Havel personell nicht besser besetzt, als die Rasenballer. „Die sind aber ein Stück weit abgezockter“, berichtet der 41-Jährige.
Das trifft im Gegenzug allerdings auch auf die sehr treffsichere Leutzscher Offensive zu. Zusammen haben die der ehemalige Magdeburger Routinier Andy Müller und Martin Rießbeck, das Nachwuchstalent vom 1. FC Lokomotive, schon neun Tore erzielt. Auch am vergangenen Mittwoch trugen sich beide wieder in die Torschützenliste ein, brachten die Leutzscher in der regulären Spielzeit zwei Mal in Front. „Wir haben hier die richtige Antwort auf das verlorene Spiel gegen Radebeul gegeben und wieder Fußball mit Leidenschaft gespielt“, betonte Trainer Dirk Havel. Daran soll nun auch gegen Markranstädt angeknüpft werden.
© LVZ-Online, 18.11.2011, 13:23 Uhr