Leipzig. Sollen wir die Menschheit abschaffen? Mit dieser Frage beschäftigt sich das Gastspiel „Gruene Kriege“ im Lofft vom 11. bis 14. März jeweils um 20 Uhr. Es ist eine Performance, die auf 20 Interviews basiert. Befragt wurden Experten, Betroffene und persönlich Engagierte zu ihren Konflikten mit der Natur.
Eine Tierschützerin berichtet von ihrem Einsätzen gegen Schlachttransporte, ein Imker erzählt über das Bienensterben. Das Stück wird durch die Geschichten der befragten Menschen genährt. Die Schauspieler Christian Banzhaf und Naemi Schmidt-Lauber schlüpfen in die unterschiedlichsten Rollen und versuchen die Hintergründe ihrer Charaktere zu verstehen.
Der Mensch ist bereits 17.000 Jahre lang ausgestorben. Aus diesem Blickwinkel werden die jetzigen Kämpfe mit der Natur auf absurde, traurige, komische und rätselhafte Art betrachtet. Live-Videos versetzen die Zuschauer in eine Welt ohne Menschen. Mithilfe von Roter Grütze tauchen sie in die Welt der Bakterien ein. Die Mikroben werden die Herrschaft über den Planeten übernehmen.
Das Berliner Produktionskollektiv Lunatiks entwickelt seit 2002 Rechercheprojekte und Performances. Reale Ereignisse und historische Tatsachen dienen ihnen als Grundlage. In Leipzig wurde 2008 bereits seine Inszenierung "Toxoplasma" aufgeführt.
„Gruene Kriege“ im Lofft vom 11. bis 14. März, jeweils um 20 Uhr.Internet:
www.Lofft.de