Leipzig. Die Argentinischen Filmtage sorgen ab 29. Januar wieder für ein verstärkt südamerikanisches Flair auf den Leipziger Kinoleinwänden. Neben preisgekrönten Streifen aus dem Land am Südzipfel Amerikas sowie aus anderen Teilen Lateinamerikas, sind bei der inzwischen vierten Ausgabe des Festival bis zum 7. Februar auch kleine Produktionen zu sehen, die es sonst eher selten in die hiesigen Lichtspieltheater schaffen. Wie der Veranstalter berichtet, hätten sich insgesamt 150 Streifen für eine Ausstrahlung beworben, aus denen nun 35 für das Programm ausgewählt wurden.
Eröffnet werden die Filmtage mit Lucía Puenzos zweiter Regiearbeit „El niño pez“ (Das Fischkind). Ihr Erstling „XXY“ erhielt 2008 den Publikumspreis. Puenzo führe nun mit „El niño pez“ in eine „unheimliche und märchenhafte Welt aus Verlangen, Eifersucht und Wut“, heißt es in der Vorankündigung. Weitere Höhepunkte des Festivals mögen Christian Povedas „La vida loca“ über das Leben und Sterben innerhalb der kriminellen Mara-Banden in Lateinamerika, Sandra Gugliottas „Las Vidas posibles“ über die Suche nach einem verschollen Ehemann oder Lucas Blancos abendfüllender Animationsfilm „Martín Fierro, la pelicula“ über einen nach Freiheit strebenden argentinischen Soldaten sein.
Neben dem Programm für Cineasten bestechen die Argentinischen Filmtage auch erneut mit zahlreichen Rahmenveranstaltungen, wie Vorträgen oder Tanzkursen. Zur offiziellen Eröffnung mit Livemusik und DJ-Kunst lädt man übrigens am 30. Januar ins Horns Erben ein.
Die Argentinischen Filmtage in Leipzig sind das größte argentinische Kinofestival in Deutschland. Organisiert wird es vom Leipziger Verein Sudaca e.V. in Zusammenarbeit mit dem argentinischen Filminstitut INCAA in Buenos Aires und der Argentinischen Botschaft in Berlin. Spielstätten und andere Veranstaltungsorte der Filmtage sind in diesem Jahr die Cinémathèque Leipzig in der naTo, die Schaubühne Lindenfels, das LuRu-Kino, die Ratstonne in der Moritzbastei, das Horns Erben, die Tangomanie, das Alma en Vuelo, das Wasserhäuschen sowie der Kunstverein Leipzig.
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Internet:
www.argentinische-filmtage.de