Leipzig. Wasserschäden, Umbauten, Zwischennutzungen als Theater und Renovierungen liegen hinter dem kleinen Kiez-Kino Cineding. Ab April riecht es in der Karl-Heine-Straße wieder nach Popcorn und die Projektoren rollen wieder. Wolfgang Schmeißer, Gründer des Schlechten Verstecks in Schleußig, übernimmt die Leitung des Kinos. Für die Filmdisposition bleibt weiterhin Billi Gärtner verantwortlich.
Schmeißer kündigt an, das „kulturelle Angebot des Programmkinos um Theaterdarbietungen, Musik- und Literaturveranstaltungen auszuweiten“. Weiterhin wolle er das Bistro im Foyer des kleinen Ladens zu einer „veritablen Kinobar“ ausbauen.
Zurzeit wird noch fleißig an der Umsetzung der Ideen gewerkelt. Die Umbau- und Sanierungsarbeiten ziehen sich noch in den nächsten Monat hinein. Das hält den neuen Leiter des Kinos allerdings nicht davon ab, den Betrieb seines Hause schon im April beginnen zu lassen. Anfangs werde nur der neue großen Saal bespielt.
Filmen wie Fatih Akins „Soul Kitchen“, die Premiere von „Die ewigen Momente der Maria Larsson“, „Plastic Plane“ oder „A Serious Man“, der aktuelle Film der Coen-Brothers, machen Lust auf einen Ausflug nach in das Hinterhofkino.
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