Das Line-Up für das
Highfield 2011
vom 19. bis 21. August am Störmthaler See ist komplett. Neben Konzerten von hochkarätigen Headlinern wie den Foo Fighters, Thirty Seconds To Mars und Seeed, sowie von spannenden Neuentdeckungen wie Rival Schools oder Twin Atlantic auf zwei Open Air Bühnen, wird mit der Einführung der White Stage- Zeltbühne für feinsten Elektrosound am Störmthaler See gesorgt. Fünf extrem tanzbare Acts runden das White Stage Programm ab: Mount Kimbie, Shit Robot, The Go! Team, Breakbot und Gesaffelstein werden mit schweißtreibenden Beats für ausgelassene Partystimmung sorgen.
Doch damit nicht genug: Auch White Lies machen einen Stopp in Großpösna! Zusammen mit Kakkmaddafakka, Rival Schools, Cherri Bomb, Airship, Hoffmaestro, Mini Mansions und Annasaid ergänzen sie das bisher bestätigte Line Up für die Open Air Bühnen.
Die Neubestätigungen in alphabetischer Reihenfolge:AnnasaidDie Band Annasaid weiß, was sie will. Mit außergewöhnlicher Hingabe und harter Arbeit haben sie seit ihrer Gründung 2005, 160 Konzerte und eine internationale Tour gespielt, waren Support für The Temper Trap und Glasvegas und haben nebenbei noch ihr Debütalbum veröffentlicht. Sie werden als vielversprechendste Band aus Dänemark gehandelt und das nicht ohne Grund. Annasaid begeistert, fesselt und ihre Nominierung in den Benelux-Ländern für die Single des Jahres brachte ihnen bereits eine Einladung zum größten europäischen Showcase Festival „Eurosonic“ im Januar 2011 ein.
AirshipMusik für Kopf, Herz, Seele und Beine. Airship haben es voll drauf, wenn es um Musik geht. Die vierköpfige Band stammt aus den Vorstädten Manchesters, der britischen Musikhochburg. Was nicht täuschen sollte, denn sie haben sich so lange im Proberaum aufgehalten, bis sie nach gar nichts mehr klangen, was nur annähernd aus ihrem Umfeld stammt, oder eben nach allem. Hier beherrscht jemand nicht nur fabelhaftes Songwriting, sondern hat sich auch das Handwerk des Musikers in mühevoller Kleinarbeit herangeschafft. Ihre verwegenen, großen Refrains, die aufsteigenden Riffs und die bewegende Melancholie, das alles begeistert.
BreakbotBreakbot aka Thibaut Berland ist ein französischer Produzent und DJ. Angefangen mit Kurzfilmen und Video-Clips, hat er sich 2006 durch Remixe von unter anderem Justice einen Namen gemacht. 2009 unterzeichnete er bei Ed Banger Records. Seine Funk–Electro Mixe machen Lust auf Sommer.
Cherri BombCherri Bomb werden momentan als einer der heißesten Musikexporte aus L.A. gehandelt. Sie beherrschen ihre Instrumente perfekt und obendrauf gibt es vierstimmigen Gesang. Ihr musikalisches Talent brauchen sie Keinem mehr zu beweisen, denn die vier Mädels rocken richtig. Mit den Smashing Pumpkins waren sie schon auf Tour und werden auf dem Highfield für Party vor und auf der Bühne sorgen.
GesaffelsteinMarkant und vor allem einzigartig, wie der Künstlername des Franzosen, ist auch sein Sound. Gesaffelstein, der mit bürgerlichem Namen Mike Levy heißt, gehört jetzt schon zu den Künstlern des Jahres 2011. Als erstem DJ gelingt es ihm, feinsten French House mit deutschem Techno zu verschmelzen und eine perfekte Melange daraus zu machen. Auf dem Sampler „Let the Children Techno“ der französischen Elektro-Edelschmiede Ed Banger erschien Anfang des letzten Jahres sein Track „The Voice“. Schlagartig hat sich Gesaffelstein zu einem der begehrtesten Producer und Remixer im Geschäft entwickelt.
HoffmaestroZu tun, was sich richtig anfühlt und ihre Abneigung gegen kreative Einschränkungen haben Hoffmaestro zu einer dieser ganz speziellen Bands gemacht, deren Sound einzigartig und unverwechselbar ist. Elf Musiker, die sich Mitte der 90er zusammen fanden und in der Stockholmer Musikszene zum größten Livephänomen Schwedens wurden. Sie bewegen sich in ihrem ganz eigenen Genre zwischen Ska und Reggae, New Orleans Funk, Pop und sogar Country. Man darf sich auf ein organisiertes Chaos auf der Bühne freuen.
KakkmaddafakkaKakkfaddafakka sind fünf junge Musiker aus Bergen/Norwegen. Für die unter Euch, die die Geheimsprache BALLABANG der Bergener noch nicht beherrschen hier eine kleine Übersetzung des Bandnamens: Kakkmaddafakka = Party Animal. Denn genau das steht bei den teilweise mehr als zwölf Leuten, die sich auf der Bühne tummeln, ganz oben auf dem Plan. Ganz ohne Elektroelemente veranstaltet die Band mit Gitarre, Cello, Schlagzeug, Piano und Brass Section einen Rabatz wie bei einem Rave: Trash meets 60s, Pop meets Punk und sogar Ska und Reggae verfeinern den Sound.
Mini MansionsVerschnaufpause für Queens Of The Stone Age - dafür in die Vollen für Mini Mansions. Ruhiger, verträumter und psychedelischer 60’s Pop. Die Band um den Bassisten von QOTSA beweist wieder einmal ein Händchen für gute Musik. Sie gründeten sich 2009 während der Schaffenspause nah am letzten QOTSA Albums und beweist, weniger ist mehr: denn trotz kleiner Besetzung mit Piano, Bass und Drums bringen sie einen Sound, der fesseln und für Begeisterung sorgen wird. Ihr Debütalbum "Mini Mansions" erschien am 3. Juni und ist voller Songs, die einem nicht mehr aus dem Kopf gehen.
Mount KimbieMitte 2010 hatte Mount Kimbie noch keinen Wikipedia-Eintrag! Das ist sehr komisch! Warum? Weil das Zweigespann zu diesem Zeitpunkt in Londoner Insiderkreisen schon ein ganzes Jahr lang als das meistdiskutierte Thema in Sachen Dubstep-Eneuerung galt. Fest steht, dass Kai Campos und Dominic Maker mit Mount Kimbie mächtig Staub von den Subbässen wirbeln, von Anfang an neue Wege gehen und eben einmal ein ganzes Musikgenre runderneuern. Inspiriert wird das Duo von so unterschiedlichen Künstlern wie Machinefabriek oder der Indieband Micachu.
Rival SchoolsWalter Schreifels gründete 2001 die Band Rival Schools. Ihre Musik zeichnet sich durch spielerische Feinheiten und durchdachte Arrangements aus. Das macht diese Band so bemerkenswert. Dabei beweist Walter Schreifels ein Händchen für den Drahtseilakt, feinste Melancholie mit purer Rohheit zu vereinen. Im März 2011 erschien das zweite Album „Pedals“ im Handel.
Shit RobotDer gebürtige Ire Marcus Lambkin zog nach New York, um dort mit seinem Freund James Murphy Partys zu veranstalten und diesem beim Bau des DFA-Studios zu helfen. Dann hatte er aber die vielen Partys schnell satt und widmete sich seiner liebsten Beschäftigung – der Musik. Mit Hilfe seiner analogen Gerätschaften bewegt er sich spielerisch durch die komplette Bandbreite der elektronischen Musik. Shit Robot beschallt sein Publikum mit einer gehörigen Portion stilsicherem Analog-Techno, der an DFA-Acts wie Hercules & Love Affair und LCD Soundsystem erinnert.
The Go! TeamDas Sextett aus Brighton beherrscht es, verschiedenste Genres und Stile zu vereinen, die auf den ersten Blick nicht zusammen passen. Gewagt in jedem Fall. Weiblicher Rappgesang, 60s Pop, 70s Funk und Bläser. Klingt etwas chaotisch, doch am Ende ergibt es ein in sich stimmiges voluminöses Gerüst, welches passend zur Sommerstimmung einfach euphorisierend und mitreißend wirkt.
White LiesDie Jungs von White Lies sind eigentlich unter dem Namen „Fear Of Flying“ schon lange im Musikgeschäft unterwegs. So richtig sollte es aber nicht funken. Also beschlossen sie, den alten Namen abzulegen und als „White Lies“ neu anzufangen. Das stellte sich als weise Entscheidung heraus: Ihr Debütalbum „To Lose My Life“ stieg auf Platz 1 in die UK-Charts ein. Ihr düsterer Sound wird gerne mit dem der Editors, Interpol oder Killers verglichen. Und das ist sicherlich nicht das Schlechteste, was einer Band passieren kann. Ihr aktuelles Album „Ritual“ ist etwas elektronischer, voller bombastischer Soundtürme und definitiv geeignet, vor und mit vielen Leuten auf einer großen Fläche gesungen zu werden.