23.05.2012 07:10 Uhr
 

Highfield Facts

 
17. bis 19. August 2012

Störmthaler See
Großpösna/Leipzig

Website: www.highfield.de

Anreise:
Alle Infos hier downloaden !
 

Highfield-Tickets

 
Der Vorverkauf für das Highfield 2012 läuft. Das Kombiticket für drei Tage inklusive Camping kostet 110 Euro inklusive 10 Euro Müllpfand und Gebühren zzgl. Versandkosten.

Wohnmobile, Wohnwagen, Caravans und "selbstgestaltete Schlafraumvehikel" benötigen eine WoMo-Plakette um auf die separaten WoMo-Plätze zu kommen. Diese Plakette kostet 20 Euro pro Fahrzeug.

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Rückblick 2011

Highfield-Zwischenbilanz: Besucher loben Areal bei Leipzig, Veranstalter zufrieden

Großpösna. Die Veranstalter des Highfield-Festivals am Störmthaler See haben am Sonnabend eine erste positive Zwischenbilanz des Großereignisses gezogen. "Wir sind sehr zufrieden, es läuft richtig gut. Alles Bands haben gespielt und besseres Wetter kann man sich auch nicht wünschen", sagte Folkert Koopmans vom Mitveranstalter Scorpio gegenüber LVZ-Online zur Halbzeit des Musikfestes. Derweil setzte sich der Musik-Marathon auf den zwei Freiluft-Bühnen in unveränderter Intensität fort. Unter anderem überzeugten die White Lies und The National das Publikum.



Veranstalter Koopmanns freute sich zudem darüber, dass die neue Bademöglichkeit am Störmthaler See von den Besuchern angenommen werde. "Das hat sehr gut funktioniert - und ich kann jetzt schon sagen, dass wir das kommendes Jahr wiederholen und noch vergrößern werden", sagte der Scorpio-Geschäftsführer.

Tatsächlich bildete der Badebereich an dem neu gefluteten Gewässer für viele Besucher am Sonnabend bei hohen Temperaturen eine gelungene Abwechslung zum Campingplatzleben - auch wenn das Areal mit seinen hunderten Metern Absperrgitter wenig einladend aussah. "Also wenn ich mal ein Statement abgeben darf: Das Highfield hat sehr an Qualität gewonnen, seit es hier am See ist", sagte beispielsweise Wiebke aus Berlin. "Es ist schön, dass man baden gehen kann und vor allem sind die Wege so kurz", erklärten unisono Michael, Marcel, Eric und Nick aus Höckendorf bei Dresden.



Die Teilzeit-Camper auf den drei umliegenden Zeltplätzen fanden ebenfalls lobende Worte für die Veranstalter und den Standort wenige Kilometer südlich von Leipzig. "Es ist alles gut organisiert. Das Areal ist wirklich schön - und endlich sitzt man hier auf der grünen Wiese und nicht im Schlamm wie im letzten Jahr", sagte Henrik aus Celle, der es sich am Abend mit Freunden auf dem Dach eines umgebauten Kleinbusses bequem gemacht hatte. Es habe einige wenige Probleme mit der Stromversorgung seines Wohnmobils gegeben, berichtete Nachbar Florian. "Aber sonst alles super!"

Größte musikalische Attraktion waren bis 20 Uhr die White Lies. Sänger Harry McVeigh betrat sichtlich verdattert die Hauptbühne, weil die Fans davor die bekannte britische Alternative-Rockband bereits mit rhythmischen Klatschen begrüßten, ehe die Band überhaupt vollständig die Bühne betreten hatte. Zum hymnischen, an die 1980er-Jahre erinnernden Sound der Engländer ließen sich allerdings auch viele Besucher etwas entfernt auf dem Boden nieder, um die letzten kräftigen Sonnenstrahlen des Tages zu genießen. „Das war das beste Konzert, das wir heute in Deutschland gespielt haben", scherzte Bassist Charles Cave, ehe das Trio mit den 45-minütigen Auftritt mit ihrem Hit „Bigger than us" beendeten.

Als Ausfall zu werten ist hingegen der Punkrock, den die Husumer Kapelle Underoath im Anschluss nebenan auf der sogenannten Bluestage boten. Dem direkten Vergleich mit den White Lies hielten die Deutschen jedenfalls überhaupt nicht stand. Anständigen Indie-Rock lieferten später The National und Interpol ab. Vorfreude herrscht bei den allermeisten Besuchern auf den Auftritt von Thirty Seconds to Mars um Frauenschwarm Jared Leto. Die Band rockt ab Mitternacht.

Beim Deutschen Roten Kreuz (DRK), das auf dem Fest mit 40 Sanitätern im Einsatz ist, verschärfte sich die Lage im Vergleich zu Freitag leicht. "Wir haben bislang 350 Einsätze gefahren und hatten mehrere schwerere Fälle", sagte Einsatzleiter Frank Jahr vom DRK Leipziger Land. Vor allem habe es wegen des unebenen Bodens, auf dem an vielen Stellen Kies geschüttet wurde, mehrere Gelenkbrüche gegeben. Hauptsächlich versorgten die Helfer außerdem Insektenstiche, Verbrennungen, aber auch Fälle von Drogen- und Alkoholmissbrauch. "Nichts festivaluntypisches", erklärte Einsatzleiter-Kollege Frank Beger vom DRK in Erfurt.
 
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