VERANSTALTUNGEN

Terminkalender
 
  • Veranstaltungen
  • Kino
 

Termine in und um Leipzig

Heute noch nichts vor, aber Lust auf Kino, Konzert oder Theater? Im Kalender finden Sie eine Vielzahl von Veranstaltungsterminen in der Messestadt – übersichtlich aufgelistet und jeden Tag aktuell. Da ist für jeden Geschmack etwas dabei.

 
 
 
 

Heute im Kino

Welcher Film läuft wann in welchem Kino? Stöbern Sie im Terminkalender durch das Programm aller Lichtspielhäuser der Messestadt und finden Sie genau die Hollywood- oder Arthouse-Produktion, die Sie nicht verpassen dürfen.

 
 
 
 
 
 

Soundtrack fürs Leben

 
Foto: André Kempner Es ist immer mindestens ein Song, der für ein Gefühl oder eine Erinnerung steht: Ein Soundtrack, der einen immer begleitet. Leipziger Promis erzählen von ihrem Liebling.
 

VIDEOCENTER

alle Videos
 

 

Oops Fehlerbox

 

Ihre Meinung ist uns wichtig

Sollten Sie einen Fehler gefunden oder eine Anmerkung für uns haben, sind wir dankbar für alle Hinweise. Schicken Sie uns eine E-Mail an desk@lvz-online.de .
 
Kultur

Matt Damon im Interview: „Meinen Körper habe ich für die Rolle trainiert“

Leipzig. Letztes Jahr lieferte er als „Der Informant“ sein darstellerisches Meisterstück, in „Invictus - Unbesiegt“ von Clint Eastwood war er ein Rugby-Star in Südafrika, nun ist er US-Officer Miller, der in Bagdad unterwegs ist: Matt Damon (Der Soldat James Ryan, Good Will Hunting). Peter Beddies sprach mit dem 39-Jährigen.

In „Der Informant“ noch pummelig, jetzt gertenschlank - wie geht das?

Matt Damon: Zunehmen war sehr leicht - viel Pizza, reichlich Starkbier und zwischendurch mal ein Plätzchen. Danach die Pfunde im Fitness-Studio wieder runter trainieren. Da ist der Spaß eher klein.

Sind Sie ein disziplinierter Mensch?

Matt Damon: Bin ich, wenn es um die Arbeit geht.

Und sonst?


Matt Damon: Da leide ich unter der Abwesenheit von Eitelkeit. Wenn ich nach einem Film abnehmen muss, bin ich froh, wenn mich die Arbeit dazu treibt. Ansonsten würde es wohl ewig dauern.

Wie war das mit „Green Zone“?

Matt Damon: Da habe ich mich anders ernährt - und meinen Körper trainiert. Denn es gibt wohl kein schlimmeres Gefühl in einem Krieg, als wenn man um sein Leben laufen muss, es aber nicht kann, weil man völlig außer Puste ist.

Wie stehen Sie zum Irak-Krieg?

Matt Damon: Ich war schon dagegen, als er ausbrach. Das habe ich auch damals in einer Petition so gesagt. Mir ging das alles viel zu schnell. Einen Krieg bricht man nicht so einfach vom Zaun.

Was stand denn in der Petition?

Matt Damon: Wir haben vor allem gefragt: Warum ziehen wir so schnell in den Krieg? Warum warten wir nicht, bis die Waffeninspektoren ihre Arbeit gemacht haben?

Haben Sie denn Ihrer Regierung, die als Kriegsgrund die Massenvernichtungswaffen angab, nicht geglaubt?

Matt Damon: Wie denn? Es gab keine Beweise für Massenvernichtungswaffen im Irak. Experten wie Hans Blixen haben um mehr Zeit gebeten. Aber ihnen wurde gesagt: Wir müssen im Frühjahr angreifen, im Sommer ist es zu heiß.

Wurden Sie angefeindet?


Matt Damon: Aber natürlich. Doch wenn man so offen seine Meinung sagt, dann muss man auch mit der Reaktion leben können. Wenn es etwas gibt, das meine Landsleute nicht besonders mögen, dann ist es, die Entscheidungen aus Washington kritisch zu hinterfragen.

Man sagt oft, die Amerikaner sind nicht besonders gut informiert?

Matt Damon: Das ist sehr freundlich ausgedrückt.

Glauben Sie, dass „Green Zone“ etwas an den Ansichten ändern kann?


Matt Damon: Ich glaube schon, dass heute viel mehr  Menschen wissen, dass niemals Massenvernichtungswaffen im Irak gefunden wurden und dass wir mit einer Lüge in dieses Land, das uns nie angegriffen hat, eingefallen sind.

Davon erzählt „Green Zone“ ...


Matt Damon: Das wirklich Schlimme ist - und genau das wird thematisiert -, dass die Militärs nicht mehr über die Gründe für den Einmarsch reden möchten.

zum Thema Jagdszenen aus Bagdad: "Green Zone" - fiebriger Thriller um Suche nach Massenvernichtungswaffen
Sondern? Was sagt das Militär?

Matt Damon: Sie sagen, dass es keine Rolle spielt, warum man ins Land gekommen ist. Wichtig sei nur, dass man im Land steht. Genau das finde ich skandalös.
 
Kommentar schreiben
Vorname Name *

Ihr Kommentar (mindestens 20 Zeichen)*

  Ich habe die Nutzungsbedingungen gelesen und akzeptiere diese.

* Pflichtfelder, bitte ausfüllen