Wave Gotik Treffen
Friedhofsführung, Völki und Kunst: WGT bietet auch ungewöhnliche Programmpunkte
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Leipzig. Sehen und gesehen werden, gemeinschaftliches Campen,
Mittelaltermärkte und zahlreiche Konzerte: Die Liste der WGT-Programmpunkte ist
lang. Doch abseits des Bekannten bietet das Wave-Gotik-Treffen auch
ungewöhnliche Termine. So werden am Sonnabend und Montag spezielle Führungen
durch die Trauerhallen und das Krematorium des Südfriedhofs angeboten. Jeweils
100 Teilnehmer können sich durch die Örtlichkeiten führen lassen.
Ganz in der Nähe des Südfriedhofes, genauer gesagt in der
Krypta des Völkerschlachtdenkmals, spielen am Sonnabend ab 19.30 Uhr Midgards Boten.
Die Gruppe ist eine Vereinigung von professionellen Musikern rund um Komponist
Tilo Augsten und Schauspieler Axel Thielmann, die dem Stück „Edda – ein Mythos
im Klang“ Gestalt verleihen wollen.
Klassische Musik bietet die Oper während des WGT. Zum Ballett
in zwei Akten am Sonnabend, zum Ballettabend mit Musik von Igor Strawinsky am
Sonntag und zur Verdi-Oper La Traviata am Montag haben Festival-Besucher freien
Eintritt. Gleiches gilt für die Neo-Rauch-Schau im Bildermuseum. Auch die kann –
genau wie die ständige Sammlung des Museums der bildenden Künste – von allem
WGT-Besuchern kostenlos angesehen werden.
Musikalische Untermalung gibt es auch beim Gabelfrühstück im
Ring-Café. Dort reicht die spanne allen vier WGT-Tagen von 11 bis 15 Uhr
Speisen von Fleisch bis vegan. Für die akustische Untermalung sorgen Jana
Polianovskaia am Klavier und Cornelia Junge an der Violine.
© LVZ-Online, 21.05.2010, 20:17 Uhr