BouL.E.vard
Neue Krimikost aus Leipziger Schreibstuben
Kerstin Decker
Foto: Kerstin Decker
Jan Flieger freut sich auf sein neues Buch "Dunkel ist der Weg der Rache"
Zur Leipziger Buchmesse gehen die Leipziger Krimiautoren Jan Flieger und Steffen Mohr mit neuen Büchern an den Start. „Dunkel ist der Weg der Rache" von Jan Flieger enthält die spannendsten Kriminalgeschichten aus den letzten 20 Jahren seines Schaffens. Der 68-Jährige freut sich, mit diesem Buch bis in den November hinein landauf, landab zu reisen und daraus zu lesen. „Täglich kommen jetzt schon Rückmeldungen. Das macht mir Spaß, am liebsten bin ich in kleinen Orten, wo es knackend voll ist und man schon fast drin sitzt zwischen den Leuten. Da bringe ich mich voll ein." Für Flieger ist es mindestens schon das 30. Buch, aber der Autor ist trotzdem ganz kribbelig: „Ich warte sehnsüchtig darauf, dass es kommt." Der Startschuss fällt mit zwei Lesungen: am 18. März um 12.30 Uhr auf der Buchmesse (Halle 5, E600) und am gleichen Abend um 20 Uhr in der Sächsischen Pfeifenstube, Peterssteinweg 5.
Foto: Volkmar Heinz
Krimiautor Steffen Mohr als Sherlock Holmes
"Im Auftrag des Herrn" heißt das neue Buch vom Leipziger Krimi-Urgestein Steffen Mohr. Darin legt der 67-Jährige 45 neue, spannende Rätselkrimis vor. Wer hat die wertvolle historische Bibel gestohlen? Wer steckt hinter dem Einbruch im Pfarrhaus, hinter dem Mord am Altar?Der Leser kann mit Kriminalkommissar Gustav Merks mitdenken und -kombinieren. Wer dem Verbrecher partout nicht auf die Schliche kommt, schaut einfach im Lösungsteil nach. Dort wird jeder Täter enttarnt und der Ermittlungsweg kurz beschrieben.
Mehr als 500 Rätselgeschichten hat Steffen Mohr bereits für den Sachsen-Sonntag geschrieben, eine Zeitung der Leipziger Verlags- und Druckereigesellschaft.
"Im Auftrag des Herrn" von Steffen Mohr erscheint zur Leipziger Buchmesse 2010
Beim Krimiabend am 18. März um 20 Uhr im Theaterhaus Schille, Otto-Schill-Straße 7, stellt der Autor sein neues Buch zusammen mit Dominikanerpater Bernhard Venzke vor. Und vielleicht löst Steffen Mohr dabei auch das Rätsel, warum er sich im Klappentext um satte 13 Jahre jünger macht...
© LVZ-Online, 28.02.2010, 13:31 Uhr