Leipzig. Ivy Quainoo ist „The Voice of Germany" und kommt im Mai nach Leipzig. Die 19-Jährige hat sich in der Final-Show am Freitagabend gegen die übrigen drei Konkurrenten Kim Sanders, Michael Schulte und Max Giesinger mit 33 Prozent der Stimmen durchgesetzt. Die
Leipzigerin Jasmin Graf war bereits im Halbfinale
ausgeschieden.
Das Casting-Format des Senders Pro Sieben war nach eigener Aussage mit dem Versprechen angetreten, die Kandidaten mit Respekt zu behandeln und nur der gesanglichen Qualitäten Bedeutung zuzumessen. Die Musiker Xavier Naidoo, Nena, Rea Garvey sowie Alec Völkel und Sascha Vollmer von The BossHoss nahmen die einzelnen Teilnehmer unter ihre Fittiche. Von Show zu Show wurden aus ursprünglich 150 Kandidaten die besten Gesangstalente ausgewählt, bis zum Finale am 10. Februar nur noch vier Stimmen übrig waren.
Zu Beginn der Finalshow hatte noch Michael Schulte vor Ivy Quainoo gelegen, entscheidend waren dafür die Downloadzahlen des jeweiligen Finalsongs. Doch Quainoo überzeugte anscheinend ein wenig mehr. Sie sang im Duett mit BossHoss den Song „I Say A Little Prayer", präsentierte ihr Finallied „Do You Like What You See" und trat mit Florence and the Machine und deren Song „Shake It Out" auf - besonders dieser Auftritt wurde von den Fans im Internet als „bombastisch" und im Rea-Garvey-Slang als „un-fucking-fassbar" bejubelt.
Am Ende wurden diese Downloadzahlen mal zwei genommen und mit den Telefonanrufen und SMS der „Voice"-Fans zusammengezählt: So erhielt die Deutsch-Ghanaerin Quainoo ein gutes Drittel der Wertungspunkte (33,66 Prozent); Sanders (24,58 Prozent) und Schulte (23,78 Prozent) kamen auf ein knappes Viertel, Giesinger auf ein Sechstel (17,99 Prozent).
Schon im Mai 2012 startet Ivy Quainoo ihre erste Tour durch zehn deutsche Städte. Am 17. Mai steht Ivy Quainoo dann in Leipzig im Clara-Zetkin-Park auf der Bühne. Beginn ist um 19.30 Uhr.