Wettervorhersage

 

Wetter für Leipzig und Region

Im Wetter-Special von LVZ-Online finden Sie ab sofort detaillierte meteorologische Vorhersagen für die Woche für Leipzig und die Region!

 

VERANSTALTUNGEN

Terminkalender
 
  • Veranstaltungen
  • Kino
 

Termine in und um Leipzig

Heute noch nichts vor, aber Lust auf Kino, Konzert oder Theater? Im Kalender finden Sie eine Vielzahl von Veranstaltungsterminen in der Messestadt – übersichtlich aufgelistet und jeden Tag aktuell. Da ist für jeden Geschmack etwas dabei.

 
 
 
 

Heute im Kino

Welcher Film läuft wann in welchem Kino? Stöbern Sie im Terminkalender durch das Programm aller Lichtspielhäuser der Messestadt und finden Sie genau die Hollywood- oder Arthouse-Produktion, die Sie nicht verpassen dürfen.

 
 
 
 
 
 

Weitere Veranstaltungen unter:
www.leipzig.ihk.de
 
Campus Jazz: Geburtstagskonzert Uwe Kropinski zum 60.!
Datum: 03.03.2012, 20:00 Uhr
Ort: Mediencampus
Campus Jazz: 2 + 2
Datum: 24.03.2012, 20:00 Uhr
Ort: Mediencampus
Blüthner Classic: Tanya Gabrielian (USA)
Datum: 20.04.2012, 19:30 Uhr
Ort: Mediencampus
Campus Jazz: Achim Jaroschek Trio
Datum: 12.05.2012, 20:00 Uhr
Ort: Mediencampus
Blüthner Classic: Varduhi Yeritsyan (Armenien)
Datum: 15.06.2012, 19:30 Uhr
Ort: Mediencampus

 

LVB-VERKEHRSTICKER

 
Diese Linien sind beeinträchtigt:
Tram:9

Bus:7980

Nightliner:N2N8N10

Regionalbus:100122

  • Aktuell
  • Baustellen
 
9: Tram 9 verkehrt wegen einer techn.Störung in Ri. Thekla mit Verspätung. *
heute 9:16 Uhr bis 09:30 Uhr
Betroffene Linie(n): 9
N 10: Neubau der Brücke in der Bornaischen Straße *
bis auf Weiteres
Betroffene Linie(n): N 10

Der Nightliner N10 verkehrt ab Connewitz, Kreuz mit Umleitung über Koburger Str. - B2 - Goethesteig zur Hst. Leinestr. Die Hst. Mathildenstr. und Koburger Brücke werden zusätzlich bedient.

Die Haltestellen Pfeffingerstr., Hildebrandstr., Klemmstr., Raschwitzer Str. und Friederikenstr. können nicht bedient werden.
N 8, 100: Sperrung der Grünewaldstraße in beiden Richtungen. *
bis So., 11. März, 23:50 Uhr
Betroffene Linie(n): N 8, 100

Bus 100 (412) verkehrt zw. den Hst. Leipzig Hbf. und Bayrischen Platz mit Umleitung über Augustuspl. - W.-Leuschner-Pl. - Peterssteinweg - Windmühlenstr.

Die Nightliner N8 und N8E verkehren zwischen Bayrischen Platz und Augustusplatz mit Umleitung über Windmühlenstr. - Peterssteinweg - W.-Leuschner-Platz.

Die Buslinie 100 (412) und die Nightliner N8 und N8E bedienen in beiden Richtungen die Ersatzhaltestelle Roßplatz in der Windmühlenstr.
79: Neubau der Brücke in der Bornaischen Straße *
bis auf Weiteres
Betroffene Linie(n): 79

Bus 79 verkehrt ab der Hst. Dankwartstr. über Siegfriedstr. zur Ersatzendhaltestelle Raschwitzer Str.
122: Sperrung der Straße des Friedens in Neukieritzsch in beiden Richtungen. *
bis Sa., 31. März, 19:20 Uhr
Betroffene Linie(n): 122

Bus 122 bedient die Ersatzhaltestelle Neukieritzsch, Bahnhof in der Bahnhofstr. direkt vor dem Bahnhof.

Bus 122 verkehrt bei den Fahrten bis bzw. ab Neukieritzsch Bahnhof ab Kreuzung B176/ S71 mit Umleitung über Leipziger Str. - Bahnhofstr. zur Ersatzhaltestelle Neukieritzsch Bahnhof.

Bus 122 verkehrt bei der Fahrt 15.46 Uhr ab Böhlen, Bahnhof nur bis und ab Neukieritzsch, Leipziger Str.
N2: Straßen- und Gleisbauarbeiten in der Lützner Str. *
bis Sa., 06. Oktober, 04:00 Uhr
Betroffene Linie(n): N2

N2 und N2E verkehren zwischen Bushof Lindenau und Saarländer Str. in beiden Richtungen mit Umleitung über Spinnereistr.

Die Haltestelle Radiusstr. kann in beiden Richtungen nicht bedient werden.
80: Straßen- und Gleisbauarbeiten in der Lützner Str. *
bis auf Weiteres
Betroffene Linie(n): 80

Bus 80 verkehrt bei den Fahrten in Richtung Plagwitz ab Hst. Dr.-H.-Duncker-Str. mit Umleitung über Demmerringstr. - Radiusstr. - Lützner Str.

Bus 80 bedient dabei die Ersatzhaltestelle Radiusstr. in der Lützner Str.
 
 
9: Tram 9 verkehrt wegen einer techn.Störung in Ri. Thekla mit Verspätung. *
heute 9:16 Uhr bis 09:30 Uhr
Betroffene Linie(n): 9
N 10: Neubau der Brücke in der Bornaischen Straße *
bis auf Weiteres
Betroffene Linie(n): N 10

Der Nightliner N10 verkehrt ab Connewitz, Kreuz mit Umleitung über Koburger Str. - B2 - Goethesteig zur Hst. Leinestr. Die Hst. Mathildenstr. und Koburger Brücke werden zusätzlich bedient.

Die Haltestellen Pfeffingerstr., Hildebrandstr., Klemmstr., Raschwitzer Str. und Friederikenstr. können nicht bedient werden.
N 8, 100: Sperrung der Grünewaldstraße in beiden Richtungen. *
bis So., 11. März, 23:50 Uhr
Betroffene Linie(n): N 8, 100

Bus 100 (412) verkehrt zw. den Hst. Leipzig Hbf. und Bayrischen Platz mit Umleitung über Augustuspl. - W.-Leuschner-Pl. - Peterssteinweg - Windmühlenstr.

Die Nightliner N8 und N8E verkehren zwischen Bayrischen Platz und Augustusplatz mit Umleitung über Windmühlenstr. - Peterssteinweg - W.-Leuschner-Platz.

Die Buslinie 100 (412) und die Nightliner N8 und N8E bedienen in beiden Richtungen die Ersatzhaltestelle Roßplatz in der Windmühlenstr.
79: Neubau der Brücke in der Bornaischen Straße *
bis auf Weiteres
Betroffene Linie(n): 79

Bus 79 verkehrt ab der Hst. Dankwartstr. über Siegfriedstr. zur Ersatzendhaltestelle Raschwitzer Str.
122: Sperrung der Straße des Friedens in Neukieritzsch in beiden Richtungen. *
bis Sa., 31. März, 19:20 Uhr
Betroffene Linie(n): 122

Bus 122 bedient die Ersatzhaltestelle Neukieritzsch, Bahnhof in der Bahnhofstr. direkt vor dem Bahnhof.

Bus 122 verkehrt bei den Fahrten bis bzw. ab Neukieritzsch Bahnhof ab Kreuzung B176/ S71 mit Umleitung über Leipziger Str. - Bahnhofstr. zur Ersatzhaltestelle Neukieritzsch Bahnhof.

Bus 122 verkehrt bei der Fahrt 15.46 Uhr ab Böhlen, Bahnhof nur bis und ab Neukieritzsch, Leipziger Str.
N2: Straßen- und Gleisbauarbeiten in der Lützner Str. *
bis Sa., 06. Oktober, 04:00 Uhr
Betroffene Linie(n): N2

N2 und N2E verkehren zwischen Bushof Lindenau und Saarländer Str. in beiden Richtungen mit Umleitung über Spinnereistr.

Die Haltestelle Radiusstr. kann in beiden Richtungen nicht bedient werden.
80: Straßen- und Gleisbauarbeiten in der Lützner Str. *
bis auf Weiteres
Betroffene Linie(n): 80

Bus 80 verkehrt bei den Fahrten in Richtung Plagwitz ab Hst. Dr.-H.-Duncker-Str. mit Umleitung über Demmerringstr. - Radiusstr. - Lützner Str.

Bus 80 bedient dabei die Ersatzhaltestelle Radiusstr. in der Lützner Str.
 
 
 

 
 

Specials

 

VIDEOCENTER

alle Videos
 

 

Werbe-Specials

 

Messe IMMOBILIEN 2012 in Leipzig

Foto: Leipziger Messe Die Messe IMMOBILIEN 2012 informiert vom 23. bis 26. Februar 2012 in Leipzig mit den Ausstellungsbereichen "Gewerbe & Kongress" und "Wohnen & Eigentum". Alle Infos gibt's im Werbespecial!
 
 
 

Schaufenster L.E.

 

Unternehmen präsentieren sich

Unternehmen aus Leipzig und der Region präsentieren sich als Werbepartner von LVZ-Online im "Schaufenster L.E." per Text, Foto und teilweise auch per Video und Panoramafotos.
 

LVZ im Web und auf dem Tablet

 

Digitales E-Paper-Abo für 17 Euro


Foto: André Kempner Mit unserem Online-Abo für 17 Euro monatlich können Sie die LVZ täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. Für Zeitungsabonnenten bleibt das E-Paper weiterhin gratis.

Digital-Abo gleich hier bestellen!
 

Portale

 

CineStar Leipzig

 

Mein Star zu Gast im Kino


Foto: Julia Kraetzig Treffen Sie Ihren Star live im CineStar Leipzig! Am 15. August waren die Haupt- darsteller Maximilian Brückner und Stephan Luca zu Gast und stellten ihren Film "Resturlaub" vor. Jetzt Video anschauen!
 
 

Oops Fehlerbox

 

Ihre Meinung ist uns wichtig

Sollten Sie einen Fehler gefunden oder eine Anmerkung für uns haben, sind wir dankbar für alle Hinweise. Schicken Sie uns eine E-Mail an desk@lvz-online.de .
 

LINKEMPFEHLUNGEN

 
Citynews

Unister-Chef Wagner: "200 Arbeitsplätze - das interessiert bei der Stadt niemanden"

Leipzig. Zwischen der Stadt Leipzig und der Internetfirma Unister ist ein bizarrer Streit ausgebrochen. Es geht um die Gebäudehöhe für die geplante Unternehmenszentrale an der Goethestraße. Der Konflikt gefährdet inzwischen etliche Arbeitsplätze in Leipzig. Wir sprachen darüber mit Thomas Wagner, 31-jähriger Geschäftsführer und Mitbegründer von Unister, der nur äußerst selten Interviews gibt.

Frage: Es ist kaum zu glauben. Wegen des Streits um ein einziges Stockwerk liegen seit Monaten die Pläne für Ihren Neubau an der Goethestraße auf Eis. Dabei geht es um ein Projekt über 40 Millionen Euro und hunderte Jobs?


Thomas Wagner: Ich kann das Vorgehen der Stadt selbst nicht mehr nachvollziehen. Bei DHL, die irgendwann 3000 Mitarbeiter beschäftigen wollen, wurden extra eine Nachtflugerlaubnis und andere Dinge durchgeboxt. Unister möchte in dem Neubau 1400 Mitarbeiter unterbringen. Aber da streiten wir uns über Geschoss- und Traufhöhen.

Nun hat DHL ja nicht gegenüber der Oper gebaut wie Sie das vorhaben?

Die Oper mit 52 Metern Höhe ist ein schönes Beispiel. Wir planen gerade mal 36,8 Meter am höchsten Punkt und in der Umgebung gibt es genügend Bauwerke, die ähnlich hoch oder höher sind. Dennoch will uns die Stadt nicht entgegenkommen. Sie besteht darauf, dass wir mindestens eine Etage streichen, was 200 Arbeitsplätze weniger bedeutet. Aber das interessiert bei der Stadt niemanden.

Oberbürgermeister Burkhard Jung war erst im November 2009 bei Ihnen zum Firmenbesuch. Haben Sie da die Probleme nicht angesprochen?


zum Thema Unister-Streit: Stadt Leipzig signalisiert Zustimmung zu neuen Bauentwürfen Lösung im Unister-Streit in Sicht: Unternehmen will in Leipzig bleiben Stadt und Unister einigen sich im Streit um Firmenzentrale auf einen Kompromiss Topf bietet Vermittlung im Streit zwischen der Stadt und Unister an Unister gründet Niederlassung in Magdeburg Neubau-Streit: Unister-Chef ins Rathaus eingeladen Auch Schweinfurt will Unister - Baugenehmigung in vier Wochen Sachsen-Anhalt wirbt um Unister - Oberbürgermeister Jung weist Vorwürfe zurück Streit um drei Meter: Unister-Neubau an der Goethestraße liegt seit Monaten auf Eis Unister-Streit: CDU sieht Stadtplaner als Bremsklotz Die Stellungnahme der Stadt Leipzig zum Interview des Geschäftsführers der Unister GmbH, Thomas Wagner (PDF, 32 kB) Video zum Streit um den Neubau
Doch, aber im Nachgang ist nichts passiert. Das war verschwendete Zeit. Keines der besprochenen Kernprobleme wurde seitdem gelöst. Im Nachgang glänzte Baubürgermeister zur Nedden wochenlang mit Terminproblemen, denn wenn es um 1400 Jobs geht ist im Stadtplanungsamt keine Eile geboten. Herr Jung delegiert die Verantwortung an die Zuständigen und vermeidet jede Entscheidung. Wie der Teufel das Weihwasser. Eine solche Führungsschwäche auf dieser Ebene hatte ich bis dahin noch nicht erlebt. Sein vollkommenes Desinteresse und seine Untätigkeit für die Schaffung neuer Jobs ist für Leipzig desolat und für mich schockierend. Das habe ich ihm auch schriftlich mitgeteilt. Mehr als eine nichts sagende E-Mail von seinem Referenten kam aber nicht zurück.

Wie kam es überhaupt zu dem Konflikt? Im Juli 2009 - als eine Wettbewerbsjury einstimmig den Entwurf des Leipziger Architekturbüros Luka Kalkof zum Sieger kürte - schien doch alles noch in bester Ordnung.

Allen Jurymitgliedern war klar, dass in der Kürze der Zeit nicht alles bis ins kleinste Detail durchdacht sein konnte, da die Architekturbüros nur sechs Wochen Zeit hatten. Zudem war es im Wesentlichen ein Fassadenwettbewerb. Hier sind spätere Anpassungen an den Baukörper dahinter nicht ungewöhnlich. Dennoch wusste die Stadtverwaltung im Nachgang nur noch was nicht geht. Erklärungen, warum etwas nicht geht, gab es nicht. Schon gar keine Aussage, wie es geht.

Sie kritisieren das Stadtplanungsamt?

Ja, insbesondere den Baubürgermeister Herrn Martin zur Nedden.

Dort sagt Ihnen niemand, wie hoch der Neubau maximal werden darf?

Es wird immer nur im Konjunktiv gesprochen und geprüft. Ein Problem ist, dass es für die Leipziger Innenstadt noch immer keinen hundertprozentig bestätigten Bebauungsplan gibt. Also für Investoren keine klaren Regeln, an denen sie sich ausrichten könnten. Selbst wenn man dann einmal versucht, mit Mitarbeitern des Stadtplanungsamtes gemeinsam einen Entwurf zu entwickeln und diesen auch abstimmt, wird dieser im Nachgang einfach als "lockeres Brainstorming" bezeichnet, das nicht belastbar wäre. Nach über einem halben Jahr Hinhaltetaktik und über einem Jahr Gesprächen wird es nun endlich Zeit für Entscheidungen. Wir hatten von Beginn an auf die gebotene Eile hingewiesen, gerade weil es um die Schaffung hunderter neuer Jobs in Leipzig geht.

Ist Ihr Plan, ein Haus für 1400 Mitarbeiter zu bauen, nicht zu sportlich?


Wir liegen jetzt bei knapp 700 und haben die Zahl in den vergangenen Jahren immer dreistellig erhöht. Das sind wohlgemerkt feste Jobs, hinzu kommen noch etwa 50 studentische Kräfte. Bei einer Bauzeit von 18 bis 20 Monaten ist eine Größe um die 1400 durchaus realistisch. Andere Städte würden solche Firmen mit aller Kraft unterstützen. Leipzig nicht.

Vielleicht hat Unister bei dem Projekt an der Goethestraße selbst zu wenig Kompromissbereitschaft gezeigt?

Ursprünglich wollten wir den vorhandenen Altbau aus DDR-Zeiten sanieren. Aufgrund unserer Anforderungen haben wir uns aber später für einen Neubau, auch zu Gunsten der Attraktivität des Standortes, entschieden, obwohl wir deswegen extra Wohnfläche schaffen müssen. Die Traufe liegt jetzt bei 23 Metern und nicht mehr bei 26 wie beim Altbau. Auf Bitten der Stadt gingen wir mit den Neubauplänen ins Gestaltungsforum für Architektur, das einen Fassadenwettbewerb vorschlug, der uns weitere 60 000 Euro kostete. Das Verlegen der Tiefgarageneinfahrt vom Brühl auf die höher gelegene Ritterstraße hätte kein Architekt so geplant. Auch diese Anforderung der Stadt, die zusätzlich Geld und Parkplätze kostet, haben wir akzeptiert. Ob verschwiegene Baulasten beim Grundstücksverkauf durch die Stadt, Straßenbahnleitungen, eine Trafostation für Teile der Innenstadt im Keller oder zahlreiche weitere Belange: Wir haben schon sehr viel Entgegenkommen gezeigt. Bislang vermissen wir aber die Unterstützung der Stadt in nahezu allen Belangen, die den Bau betreffen. Es gab zahlreiche Versuche, mit dem Baudezernat einen Konsens herbeizuführen, doch etwas Konkretes kam bisher nicht heraus. So hatte ich zunehmend den Eindruck, dass es nicht mehr um die Sache an sich geht, sondern um die Sicherung stadtinterner Fürstentümer und Pflege persönlicher Eitelkeiten oder Seilschaften.

Ein harter Vorwurf! Den Planern geht es doch sicher zuerst ums Stadtbild?


Hier zählt aber scheinbar nur das subjektive Empfinden Einzelner. Bei der Jury-Entscheidung zum Fassadenwettbewerb saß ich neben Herrn Jung und Herrn zur Nedden. Der zweitplatzierte Entwurf vom Hamburger Büro Spengler Wiescholek verfügte über eine Höhe von 36,2 Metern. Ich fragte Herrn zur Nedden und Herrn Jung, ob diese Gebäudehöhe genehmigungsfähig wäre? Herr zur Nedden meinte, das sei kein Problem, denn durch die niedrige Traufhöhe seien die zurückgesetzten Dachgeschosse vom Betrachter kaum wahrzunehmen. Herr Jung bestätigte das. Jetzt wollen wir 0,6 Meter mehr als Spengler Wiescholek, aber da gibt es keinen Weg. Da stellt sich die Frage ob die Herren ihr eigenes Regelwerk nicht kennen oder nach Lust und Laune entscheiden.

Wie soll es nun weitergehen?

Ich würde mir wünschen, dass Herr Jung oder Herr zur Nedden doch noch Entscheidungen treffen, die den hier ansässigen Unternehmen nützen. Zurzeit sagt die Stadt, unser Vorhaben sei nicht nach Paragraf 34 Baugesetzbuch genehmigungsfähig. Gleichzeitig wird vorgeschlagen, ein Bebauungsplan-Verfahren einzuleiten, welches etwa 1,5 Jahre dauert und einen ungewissen Ausgang hat. Angesichts der derzeitigen Wirtschaftskrise und Arbeitslosigkeit ist das schon ein wenig absurd. Was das für die Zahl der Jobs bei Unister in Leipzig bedeutet, weiß ich noch nicht. Wir haben mittlerweile auch Büros in Düsseldorf, Berlin und Hamburg. Im April eröffnet Dresden, weitere werden dieses Jahr folgen. Auch Herrn Jung habe ich sehr klar kommuniziert, dass das Vorgehen der Stadt bereits jetzt circa 80 Stellen an andere Standorte verlagert hat.
 
Kommentar schreiben
Vorname Name *

Ihr Kommentar (mindestens 20 Zeichen)*

  Ich habe die Nutzungsbedingungen gelesen und akzeptiere diese.

* Pflichtfelder, bitte ausfüllen