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Deutschland und die Welt

Steuerermittlungen: Uli Hoeneß war auch Berater von Bundesfinanzminister Steinbrück

Uli Hoeneß ist seit 2009 Präsident des FC Bayern München. Foto: Andreas Gebert   Foto: dpa Uli Hoeneß ist seit 2009 Präsident des FC Bayern München. Foto: Andreas Gebert
Leipzig. Der wegen Steuerhinterziehung in das Blickfeld der Staatsanwaltschaft geratene Uli Hoeneß war in der Amtszeit von Bundesfinanzminister Peer Steinbrück dessen Berater. Das berichtet die „Leipziger Volkszeitung“ in ihrer Dienstag-Ausgabe. So kam Steinbrück mit seiner kleinen Prominenten-Beraterrunde, darunter unter anderem Hoeneß und beispielsweise auch Margot Käßmann, mindestens zwei Mal jährlich zusammen. Das erste Treffen fand am 20. Dezember 2006 statt. In die Zeit dieser Promi-Beratung fiel unter anderem das sich später als eher untauglich erwiesene Steuerhinterziehungsbekämpfungsgesetz.

Der damalige Steinbrück-Berater, und auch heutige Steinbrück-Berater, Hans-Roland Fässler feierte im Januar 2007 die Beratung Steinbrücks durch Hoeneß mit den Worten: „Uli Hoeneß beispielsweise ist bestimmt kein Sozi, aber er denkt über Parteigrenzen hinweg.“

zum Thema Volkshelfer und Machtfigur - der streitbare Bayern-Patron Hoeneß Hoeneß will sich „zur Wehr setzen“ - Dauer der Untersuchungen offen Steuerfall Hoeneß wird zur Dauer-Affäre - Kanzlerin Merkel „enttäuscht“
Der Vorsitzende der Linkspartei, Bernd Riexinger, sagte jetzt zu der früheren Berater-Tätigkeit von Hoeneß gegenüber der LVZ: „Auch Herr Steinbrück hat jetzt einige Fragen zu beantworten.“ Die seinerzeit fertig gestellte  Steuerhinterziehungsbekämpfungsverordnung „hat so viele Schlupflöcher wie ein Schweizer Käse gelassen“, erinnerte Riexinger.

„Für das Schlupfloch, in dem Hoeneß Millionen versteckt hat, trägt Steinbrück die politische Verantwortung. Und die Frage ist, wer da wen beraten hat.“ Steinbrück habe „Steuerbetrüger ins Penthouse eingeladen, wir wollen, dass Steuerflüchtlinge vor Gericht landen“. Das ist der ganz große Unterschied.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich am Montag von Hoeneß nach dessen Selbstanzeige wegen Steuerhinterziehung distanziert. „Viele Menschen sind jetzt enttäuscht von Uli Hoeneß, die Bundeskanzlerin zählt auch zu diesen Menschen“, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert in Berlin.



Diese Enttäuschung sei natürlich umso größer bei jemandem, der für so viel Positives stehe. Es gebe weiterhin Verdienste des Bayern-Präsidenten. „Aber es ist jetzt durch die Tatsache der Selbstanzeige wegen Steuerbetrugs eine andere, traurige Facette hinzu gekommen.“ Steuerhinterziehung sei ohne jeden Zweifel ein schweres Delikt.

Die Kanzlerin bleibe davon überzeugt, dass ein Steuerabkommen mit der Schweiz weiter nötig sei. „Eines Tages wird ein solches Abkommen auch kommen“, sagte Seibert.

Das Finanzministerium hält die Kritik am gescheiterten Steuerabkommen mit der Schweiz im Zuge der Affäre Hoeneß für unberechtigt. Es sei nicht zu erkennen, warum ein Einzelfall die Sinnhaftigkeit des Abkommens zur Besteuerung von Altkapital und künftiger Kapitalerträge in Frage stelle, sagte Sprecher Martin Kotthaus. „Es wäre gelungen, nicht nur die Einzelfische zu fangen, sondern den ganzen Schwarm im Netz zu haben.“
 
 
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