Leipzig. Mit der LVZ auf die Schlösser Sachsens: Die neue Aktion kombiniert Historisches, Wissenswertes und Freizeitspaß. Und zu gewinnen gibt es auch etwas. Diesmal geht es darum wie Ritter zu schmausen oder wie Mönche zu schreiben. Man kann die Route in Gänze oder auch in Etappen absolvieren. Treffpunkt für LVZ-Leser ist am Sonntag auf Burg Kriebstein.
Burg GnandsteinStart für eine Reise ins Mittelalter ist diesmal Burg Gnandstein. Sie gilt als Sachsens besterhaltene romanische Wehranlage und eine jener Ritterburgen, die den Geist uralter Zeiten noch besonders spürbar machen. Zwinger, Zinnen, Schildmauer - die Festung hoch über dem Flüsschen Wyhra ist ein Stein gewordener Traum aller Mittelalterfreunde. Vom Bergfried aus hat man eine herrliche Aussicht. Übrigens: Es geht die Sage um, dass noch heute auf dem Burggelände ein Schatz seiner Entdeckung harrt...
www.gnandstein.de
Schloss Rochlitz22 Kilometer weiter wartet die zweite Station des Ausflugs: Schloss Rochlitz. Gotische Fenster, filigrane Kreuzgewölbe, Wehrgänge, Verliese, die große Hofküche sollten jeden erfreuen, der sich gern in längst vergangene Zeiten zurück träumt. Mutigen steht darüber hinaus der Besuch der Folterkammer offen.
Wer sich auf diesen Ort einlässt, spürt noch immer die Geschichtsstürme, die sogenannte Deutsche Ostsiedlung im Hochmittelalter begleiteten. Damals ging es um Veränderung der Siedlungs- und Rechtsstrukturen in den vor allen slawischen Gebieten östlich von Saale und Elbe
Beim Lebendigen Fürstenzug ergibt sich die Gelegenheit, den einstigen sächsischen Fürsten wie Albrecht dem Beherzten oder August dem Starken Auge in Auge gegenüberzustehen. Eine Ausstellung, die mit ihren prächtigen Kostümen die Protagonisten des berühmten Dresdner Wandbildes wieder zum Leben erweckt.
www.schloss-rochlitz.de
Burg KriebsteinErneut 22 Kilometer weiter folgt auf Burg Kriebstein ein regelrechter Zeitsprung - ins 15. Jahrhundert. Nicht nur die Wandmalereien in der Burgkapelle, die der Jungfrau Maria gewidmet sind, sind einen Besuch wert. Auch das vollständig bemalte Kriebsteinzimmer übt eine unnachahmliche Faszination aus. Im Wohnturm werden vom tiefsten Keller bis zum Dachboden unterschiedliche Stilrichtungen und Raumfassungen erlebbar.
Im Burghof hingegen spürt man noch heute die Anwesenheit der Ritter und Burgherren. Hier befindet sich am Sonntag auch der LVZ-Treffpunkt.
www.burg-kriebstein.de
Kloster BuchDas Ziel der Tour naht nach weiteren 18 Kilometern: Kloster Buch. In dem im 12. Jahrhundert errichteten Zisterzienserkloster lässt sich die tägliche Arbeit der Mönche in den Gärten, als auch die Baukunst des Hochmittelalters noch an vielen Gebäuden bestaunen.
In speziellen Führungen kann man selbst erproben wie die Mönche einst mit Tinte und Feder schrieben. Am besten auf selbst hergestellten Papier aus der Schöpfwerkstatt.
Auch fürs leibliche Wohl ist hier gesorgt. In der Klosterküche kann man am Kohleherd oder im Kessel ein deftiges Mahl zubereiten. Dazu passend gibt es Einführungen in die Kräuterkunde.
www.klosterbuch.de
Auf Burg Kriebstein findet am Wochenende das 7. Ritterspektakulum statt. Der Eintritt für Erwachsene beträgt 7, ermäßigt 5 Euro. Wer mittelalterlich gekleidet kommt, zahlt sogar nur 3 Euro.
Das Fest findet am Sonnabend von 11 bis 24 Uhr und am Sonntag von 11 bis 18 Uhr statt. Das Programm ist umfangreich: Der historische Marktalltag wird nachempfunden, Handwerker üben alte Handwerkskünste aus und wer will, darf sogar selbst Hand anlegen und sich ausprobieren. Papierschöpfer, Laternenbauer, Glasbläser, Filzer, Goldschmied und Kräuterbäcker stellen sich ebenfalls vor. Währenddessen kontrolliert der Marktvogt penibel, dass alles mit rechten Dingen zugeht.
Mittendrin die Musikanten mit ihren alten Liedsätzen und mittelalterlicher Musik. Die Spielleute vom Krless und das Duo Wechselbalg spielen die Musik des Mittelalters, auch Märchenerzähler und anderes Künstlervolk finden sich auf dem Markt ein. Kintlins Huot und Ritter de Fish erzählen Geschichten aus der Welt des Mittelalters. Das Duo Mira Mas zeigt Akrobatik vom Feinsten und die Bertholdin macht buchstäblich Theater. Die Mannen von Wenzels Ritterschaft aber beweisen im Kampf um Ruhm und Ehre Mut und Geschicklichkeit und demonstrieren die hohe Kunst des Schwerterkampfes.
Auch für Speis und Trank ist gesorgt. Garküchen und Tavernen, sowie ein Zuckerbäcker laden ein, bei Ritterbier und Met, Kuchen und Zuckerwerk, bei Braten und Fladen, Knoblauchbrot und erlesenen Früchten.
Gewinnspiel-Preisfrage: Buch oder Heft?Und wieder gibt es drei mal zwei Schlösserlandkarten zu gewinnen. Mit jeder Karte erhalten je ein Erwachsener und zwei Kinder zehn Tage freien Eintritt in Dauerausstellungen und ermäßigten Eintritt in Sonderausstellungen in den im Schlösserland zusammengeschlossenen Schlössern, Burgen und Gärten. Außerdem werden am Ende unter allen Teilnehmern eine Übernachtung für zwei Personen im Schlosshotel Gaußig, ein Ritteressen für vier Personen im Gewandhaussaal des Ratskellers in Leipzig mit Option auf eine Turmbesteigung sowie ein Martinsgansessen für zwei Personen auf Burg Mildenstein verlost.
Unsere heutige Frage lautet: Wie heißt das einstige Kloster der Zisterzienser nahe Leisnig?a) Kloster Buchb) Kloster HeftDie richtige Antwort und Ihre Adresse senden Sie uns bitte per Email an
schloesserrouten@lvz.de
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Einsendeschluss ist der 14. Mai 2012. Die Auslosung erfolgt unter Ausschluss des Rechtswegs. Die Gewinner werden schriftlich informiert. Zwei Schlösserlandkarten haben in der vergangenen Woche gewonnen: Philipp Gebhardt aus Eicha, Marlen Gebhardt aus Albrechtshain und Lilian Megerlin aus Dresden. Allen Gewinnern herzlichen Glückwunsch!
Achtung: Qualifizieren Sie sich bis 23. Juni auch online über unser Bildpaarespiel für die Hauptgewinne der LVZ-Schlösserserie:
Hier Bildpaare aufdecken und mit etwas Glück gewinnen!