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Deutscher Feuerwehrtag Leipzig

Feuerwehr-Oldtimer zeigen sich auf der Festwiese

  Foto: André Kempner Die Festwiese sieht Rot: Etwa 200 Feuerwehr-Fahrzeuge sind unterm Glockenturm aufgereiht.
Leipzig. Solch Glanz war selten auf der Festwiese an der Jahnallee – und so viel Rot noch nie. Etwa 200 Feuerwehr-Fahrzeuge sind unterm Glockenturm aufgereiht. Seit dem Freitagmorgen machen Fans aller Altersgruppen dort große Augen bei der Besichtigung von fast 100 Jahren Technikgeschichte. Von 1920 datiert das älteste Stück. Bis heran an die Neuzeit reicht die Zeitspanne. Lösch- und Löschgruppenfahrzeuge, Drehleitern, Wagen mit Sonderausstattung. Das komplette Ausrüstungs-Programm.

In ihrer Dimension ist die Schau einmalig, sagt Siegfried Bossack: „Und das wird es auch so schnell nicht wieder geben.“ Der Vorsitzende des Sächsischen Landesfeuerwehrverbands hat das gesamtdeutsche Fahrzeugtreffen koordiniert. Allein wegen der Anfahrtswege komme der Großteil der Wagen aus Ostdeutschland, erzählt er.



Dennoch sei die komplette Geschichte beider Teile Deutschlands dokumentiert. Und zwar so, dass es auch niemandem langweilig wird, weil er das Gefühl hat, immer das Gleiche zu sehen. „Jede Aufbauart ist nur einmal vertreten“, verspricht Bossack.

Freitag bis 18 Uhr und Sonnabend wieder ab 9 Uhr können die Wagen auf der Festwiese besichtigt werden. Am Sonntag von 12 bis 14 Uhr rollt schließlich der große Korso aller Wagen zum Abschluss des Feuerwehrtages durch die Stadt, und die Technik kann noch einmal von jedermann bestaunt werden.

Dann kommen zu den 200 Wagen weitere 50 der allerneuesten Generation von den Feuerwehren der Stadt Leipzig, des hiesigen BMW-Werks und der Messe hinzu.

Die Korsoroute verläuft von der Festwiese über die Jahnallee, Friedrich-Ebert-Straße, Westplatz und Käthe-Kollwitz-Straße in die Innenstadt. Via Goerdelerring, Tröndlinring, Willy-Brandt-Platz, Goethestraße, Brühl, Katharinenstraße und Markt geht es über Thomasgasse, Dittrichring, Käthe-Kollwitz-Straße, Westplatz und Jahnallee zurück an den Cottaweg.
 
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