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Mitteldeutschland

21 Jahre nach Gewalt gegen Asylbewerber: Demo in Hoyerswerda erinnert an Angriffe

Hoyerwerda 1991: Die Asylbewerber können den Haß nicht verstehen, der ihnen besonders in den neuen Bundesländern entgegengebracht wird.   Foto: dpa Hoyerwerda 1991: Die Asylbewerber können den Hass nicht verstehen, der ihnen besonders in den neuen Bundesländern entgegengebracht wird. (Archivfoto)
Hoyerswerda. Rund 440 Menschen haben am Samstag in Hoyerswerda gegen die ausländerfeindlichen Ausschreitungen in der Stadt vor 21 Jahren erinnert. Zu dem Marsch hatte die linksgerichtete Initiative „Pogrom 91“ gemeinsam mit der bundesweiten Kampagne „Rassismus tötet“ aufgerufen. Sie fordern unter anderem ein Denkmal zur Erinnerung an die Angriffe und eine Entschädigung der Opfer.

Hoyerswerda war am 17. September 1991 der erste Ort in Deutschland, in dem nach der Wiedervereinigung die Gewalt gegen Ausländer eskalierte. Die ostsächsische Stadt geriet international in die Schlagzeilen. 32 Verletzte waren die Bilanz der Ausschreitungen, etwa 230 Ausländer verließen Hoyerswerda.

Zu den befürchteten Zusammenstößen mit Neonazis kam es bei dem Gedenkmarsch am Samstag bis zum Abend nicht. Nach Angaben der Polizei verlief die Kundgebung störungsfrei. Vereinzelt seien im Stadtzentrum auch Personen gesichtet worden, die dem rechten Lager zuzurechnen seien, hieß es - in der Summe aber nicht mehr als 20.

„Wir wollen die schlimmen Geschehnisse keinesfalls verdrängen oder verharmlosen“, hieß es in einer Mitteilung der Stadt. Man wende sich aber gegen die Bezeichnung Pogrom, die in Verbindung zur Schreckensherrschaft der Nazis stehe. Die Stadt hat nach eigenen Angaben zu einem Ideenwettbewerb aufgerufen: Bis Ende Oktober können Vorschläge eingereicht werden, wie ein Gedenkort aussehen kann.
 
 
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