Leipzig. Zum Einstieg Polens in die Kernenergie können seit Montag auch deutsche Bürger wieder Stellung beziehen und ihre Eingaben direkt an die Behörden des Nachbarlandes richten. Wie das sächsische Umweltministerium mitteilte, können die Unterlagen im Internet unter
www.strahlenschutz.sachsen.de
heruntergeladen werden.
Ein ähnliches Verfahren hatte es bereits von Oktober 2011 bis zum 4. Januar dieses Jahres gegeben. Da aber Polen die Liste potenzieller Standorte für ein zu errichtendes Kernkraftwerk noch einmal erweitert hat, ist jetzt eine erneute Beteiligung auf deutscher Seite möglich. Als Standort für einen Atommeiler ziehen polnische Behörden nun auch Gąski (bei Koszalin, Wojewodschaft Westpommern) in Betracht.
Bis zum 27. Februar können die Unterlagen unter anderem auch in der Landesdirektion Leipzig (Braustraße 2, Raum 435) eingesehen werden. Die Stellungnahmen können in deutscher Sprache verfasst sein. Die Eingaben sind zu richten an:
Unterstaatssekretärin Hanna Trojanowska
Regierungsbevollmächtigte für Kernkraft in Polen
Wirtschaftsministerium der Republik Polen
Plac Trzech Krzyży 3/5
00-507 Warszawa
POLEN
Fax: + 48 22 693 40 46 - 48,
E-Mail: Andrzej.Chwas@mg.gov.pl