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Foto: André Kempner
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Foto: dpa
Der Boot-Prozess von Windows 7 braucht kein Tuning: Das Betriebssystem ordnet Treiber, Dienste und Anwendungen von selbst optimal an. Foto: Microsoft
Berlin/Hannover (dpa/tmn) - Tipps zum schnelleren Hochfahren von Windows 7 finden sich im Netz zuhauf. Doch lohnt sich der Aufwand für den vermeintlichen Gewinn von wenigen Sekunden?
Im neu erscheinenden «c't Ratgeber Windows 7» wird auf viele der vermeintlichen Tuning-Rezepte eingegangen. Das Fazit lautet jedoch: Humbug. Für einen schnellen Start ordne das Betriebssystem alle Treiber, Dienste und Anwendungen von selbst optimal auf der Festplatte an. So dauere der Bootvorgang im Normalfall weniger als eine Minute.
Den Kampf um einzelne Sekunden sollte man gar nicht erst aufnehmen. Erst wenn das Hochfahren tatsächlich einmal mehrere Minuten in Anspruch nimmt, lohnt es sich den Angaben zufolge, aktiv zu werden. Dann sollte man den Rechner erst einmal mehrere Stunden anlassen, wenn man ihn nicht nutzt - zum Beispiel eine Woche während der Mittagspausen oder eine Nacht lang. Damit müsste Windows genug Zeit zum Ordnen und Aufräumen haben.
Bringt das keinen Erfolg, raten die Experten, über das Systemkonfigurationsprogramm überflüssige Dienste und Autostarts zu deaktivieren. Dazu zählten natürlich nicht Funktionen, die man ständig und vom Sitzungsstart an benötigt, also zum Beispiel die Windows-Dienste, den Virenscanner oder Programme zur Hardware-Steuerung.