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Andrang im Nationalpark Sächsische Schweiz
dpa
Bad Schandau. Immer mehr Menschen suchen im Nationalpark Sächsische Schweiz Erholung. Nach einer am Donnerstag vorgelegten Statistik lag die Zahl der Besucher im Jahr 2008 bei 2,9 Millionen, zehn Jahre zuvor waren es noch 2,0 Millionen. Damit nimmt das Elbsandsteingebirge im Vergleich mit anderen deutschen Nationalparks einen Spitzenplatz ein. Noch deutlicher wird das am Beispiel der sogenannten Besucherfrequenz pro Fläche. Sie ist mit 31 000 Gästen pro Quadratkilometer in der Sächsischen Schweiz besonders groß. Im Vergleich: Der Nationalpark Berchtesgaden kommt auf 5380, die Eifel auf 4160 und der Bayerische Wald auf 3130.
Die Statistik basiert auf einem aufwendiges System von Zählpunkten. Deshalb werden die Besucherzahlen nicht jährlich erfasst. Nach Angaben der Parkverwaltung sind 96,4 Prozent der Gäste Wanderer. In den Rest teilen sich Bergsteiger (2,6 Prozent) und Radfahrer (1).
Der Nationalpark Sächsische Schweiz wurde 1990 gegründet und umfasst eine Fläche 93,5 Quadratkilometern. 92 Prozent davon sind Wald. Ihn durchziehen etwa 400 Kilometer Wanderwege. Die Sächsische Schweiz ist berühmt für ihre romantische Felsenlandschaft und gilt deshalb auch als Kletterparadies. Im Südosten grenzt der Park an den Nationalpark Böhmische Schweiz.
© LVZ-Online, 11.03.2010, 16:01 Uhr