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Berlinale will Stars nicht aufs Glatteis führen
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Bei der Berlinale sollen die Besucher und die Stars nicht ins Rutschen kommen.
Berlin. Bei der Berlinale sollen die Besucher und die Stars nicht ins Rutschen kommen. Die zentralen Schauplätze der 60. Internationalen Filmfestspiele (11. bis 21. Februar) werden daher vom hartnäckigen Eis befreit. Wie eine Berlinale-Sprecherin am Dienstag sagte, setzen die Veranstalter private Winterdienste ein - so vor dem Berlinale-Palast, vor dem Friedrichstadtpalast und am Pariser Platz, vor dem ehemaligen Café Moskau sowie an Teilen des Potsdamer Platzes.
„Wir können nicht alles komplett eisfrei machen“, sagte die Sprecherin. Sorgen bereitet ihr das Berliner Wetter aber nicht. „Die Stars werden ganz sicher unbeschadet in High-Heels über den Roten Teppich kommen.“ Niemand solle sich wegen des Eises davon abhalten lassen, hohe Schuhe zu tragen. Durch die privaten Winterdienste entstünden den Veranstaltern im Vergleich zum Vorjahr zusätzliche Kosten. Über die Höhe machte die Sprecherin keine Angaben.
Die Berlinale-Vorbereitungen laufen derweil auf Hochtouren. Ein eisfreier Pariser Platz ist vor allem an diesem Freitag wichtig: Dann soll die restaurierte Fassung des Fritz-Lang-Stummfilmklassikers „Metropolis“ am Brandenburger Tor auf einen etwa 300 Quadratmeter großen Vorhang projiziert werden. Designerin Christina Kim arbeitet bis zur letzten Minute an der Installation. Das Kunstwerk aus recycelten Film- und Berlinale-Werbetafeln, DVDs und anderen Film- Materialien soll einen Kinovorhang symbolisieren.
© LVZ-Online, 10.02.2010, 14:18 Uhr