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Gute Ausgangsposition für Europacup-Trio: ein Sieg und zwei Unentschieden

Die Spieler des Hamburger SV jubeln über den 3:1-Sieg gegen RSC Anderlecht.   Foto: dpa Die Spieler des Hamburger SV jubeln über den 3:1-Sieg gegen RSC Anderlecht.
Hamburg/Kasan/Valencia. Der Hamburger SV hat das Tor zum Viertelfinale in der Europa League weit aufgestoßen, Werder Bremen und der VfL Wolfsburg sich mit Auswärts-Unentschieden sehr gute Ausgangspositionen verschafft. Die Hamburger kamen im Achtelfinal- Hinspiel am Donnerstagabend daheim zu einem 3:1 (2:1) über den RSC Anderslecht und können sich damit im Rückspiel in einer Woche sogar eine knappe Niederlage leisten. Meister Wolfsburg erkämpfte sich bei Rubin Kasan in Russland ein 1:1 (0:1). Auch das Gastspiel von Bremen beim FC Valencia endete 1:1 (1:0).   

In Hamburg sorgten Joris Mathijsen (23. Minute), Ruud van Nistelrooy (40.) und Kapitän David Jarolim (76.) für die Tore gegen Anderlecht. Vor 34.921 Zuschauern war der Gegentreffer von Jonathan Legear kurz vor dem Halbzeitpfiff unnötig. „Ich denke, dass wir mehr als als verdient gewonnen haben“, sagte HSV-Trainer Bruno Labbadia. „Wir hätten sogar das vierte Tor machen müssen.“   

Zwei Monate vor dem Endspiel im eigenen Stadion zeigte der HSV über weite Strecken eine gute Leistung, angetrieben vom unermüdlichen Winter-Neuzugang van Nistelrooy, der gegen die Belgier sein Startelf-Debüt gab. Coach Labbadia warnte jedoch vor dem Rückspiel in einer Woche: „Das wird noch ein heißer Tanz.“   

Die Partie der Bremer in Valencia war nichts für schwache Nerven, seinen Teil zur hitzigen Stimmung im Estadio Mestalla trug vor allem Schiedsrichter Martin Atkinson bei: In der 24. Minute entschied der Engländer nach einem leichtem Körperkontakt im Strafraum der Hausherren auf Strafstoß, Torsten Frings verwandelte sicher.  

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Nach der Pause stellte der Referee Ever Banega wegen angeblicher Tätlichkeit vom Platz (56.). Auch in Unterzahl blieben die Gastgeber gefährlich und kamen durch Juan Manuel Mata (58.) zum Ausgleich. Nur ein überragender Torhüter Tim Wiese sowie die Abschlussschwäche der Spanier verhinderten am Ende eine Bremer Niederlage. „So wie es gelaufen ist, hätten wir gewinnen müssen“, meinte Bremens Clubchef Klaus Allofs. „Aber die Ausgangsposition ist sehr gut.“   

In Kasan sorgte ausgerechnet der vom FC Schalke umworbene Zvjezdan Misimovic (67.) für einen zufriedenstellenden Abschluss der VfL-Reise nach Russland. Christian Noboa (29.) hatte den russischen Champion vor 9000 Zuschauern in Führung gebracht. Das Duell der Champions- League-Absteiger Kasan und Wolfsburg bot keine Fußball-Feinkost, was vor allem an den schlechten Platzverhältnissen lag.    Durch die Auswärtstorregel würde den Wolfsburgern im Rückspiel am 18. März in der heimischen VW-Arena nun - ebenso wie Bremen - ein 0:0 zum Weiterkommen reichen. „Das 1:1 ist verdient“, sagte VfL-Coach Lorenz-Günther Köstner. „Wir waren am Ende dem 2:1 näher als Rubin Kasan.“
 
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