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Ministerin will Schutz vor Missbrauch verbessern

Bundesfamilienministerin Kristina Köhler (CDU)   Foto: dpa Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU)
Berlin. Nach den bekanntgewordenen Fällen von sexuellem Missbrauch an Schulen will Familienministerin Kristina Schröder (CDU) Kinder besser schützen. In ihrem Ministerium werde derzeit ein neues Kinderschutzgesetz erarbeitet, sagte die Ministerin. Es sehe vor, dass Jugendämter und freie Träger von Bewerbern ein erweitertes Führungszeugnis verlangen könnten. „Denn leider wissen wir, dass sich Täter ganz gezielt Berufe aussuchen, in denen sie mit Kindern arbeiten können“, sagte sie.

zum Thema Weitere Opfer von Gewalt in DDR-Heimen melden sich Kirche zeigt Priester wegen sexueller Nötigung an Mehr als 500 Kinder in DDR-Heimen misshandelt Ruf nach Aufklärung - Heim-Opfer: „Waren Freiwild“ Hintergrund: DDR-Kinderheime Schläge und sexuelle Belästigung im Eilenburger Ernst-Schneller-Heim - Ehemalige berichten „Gesellschaft muss mit klarem Konzept reagieren“ Sachsen gegen Verlängerung der Verjährungsfristen bei Kindesmissbrauch "An Misshandlungen oder sexuelle Übergriffe kann ich mich nicht erinnern" Neue Zeugen melden Missbrauch in Eilenburger Heim - Schläge und sexuelle Belästigung Mehr Fotos von dem Ernst-Schneller-Heim
Zudem müssten alle Fachkräfte, aber auch die Eltern sensibilisiert werden, um einem möglichen Missbrauch rechtzeitig vorzubeugen oder tatsächliche Missbrauchsfälle schneller erkennen zu können. Auch solle ein Aktionsplan zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Gewalt und Ausbeutung im Herbst ins Bundeskabinett eingebracht werden.
 
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