- Übersicht
- Börse Frankfurt
- DAX
- Börse New York
- Weltbörsen
- Dollar
- Devisenkurse
- Wertpapiere
- Fonds
- Devisenweltkarte
- Top und Flops
Unternehmen aus Leipzig und der Region präsentieren sich als Werbepartner von LVZ-Online im "Schaufenster L.E." per Text, Foto und teilweise auch per Video und Panoramafotos.
Foto: dpa
Der Euro unter Druck: Neben zuletzt enttäuschenden Konjunkturdaten steht vor allem die Lage im Euroland Spanien im Fokus der Anleger. Foto: Oliver Berg
Frankfurt/Main (dpa) - Der Kurs des Euro ist am Montag mit der Sorge vor einer neuen Zuspitzung der Euro-Schuldenkrise bis an die Marke von 1,30 US-Dollar zurückgefallen. Im frühen Handel erreichte die Gemeinschaftswährung zeitweise ein Tagestief bei 1,3010 Dollar und konnte sich dann leicht auf 1,3024 Dollar erholen.
Am Freitag hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs noch auf 1,3148 (Donnerstag: 1,3153) Dollar festgesetzt. «Marktteilnehmer am Devisenmarkt können sich wie in einer Schiffschaukel fühlen», kommentierte Devisenexpertin Antje Praefcke von der Commerzbank den Handel.
Nach einer Phase der Beruhigung sei die Unsicherheit der Anleger bereits am Freitag wieder gestiegen, habe sich zu Beginn der Woche weiter fortgesetzt und den Euro unter Verkaufsdruck gehalten. Neben zuletzt enttäuschenden Konjunkturdaten stehe vor allem die Lage im Euroland Spanien im Fokus der Anleger. Die Risikoaufschläge für spanische Staatsanleihen sind zuletzt spürbar gestiegen.