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Eigentlich reicht das Winterfell als Wärmeschutz aus. Bei kleinen Hunden können Besitzer jedoch eine Ausnahme machen. (Foto: Julian Stratenschulte)
Bonn (dpa/tmn) - Auch bei Minusgraden muss der Hund Gassigehen. Doch während Herrchen sich dick einpackt, bleibt dem Vierbeiner nur sein Fell. Was Hundebesitzer beim Spaziergang in Eiseskälte beachten sollten, erfahren sie hier.
Bei starkem Frost ist es besser, den Hund mehrmals täglich auf eine kurze Gassirunde auszuführen, statt lange Spaziergänge zu unternehmen. Darauf weist der Deutsche Tierschutzbund in Bonn hin. Wenn der Hund beim Gassigehen wegen der Kälte anfängt zu zittern, sollte der Spaziergang abgebrochen werden.
Hunde brauchen bei eisigem Wetter auch keine schützende Kleidung. Bei einem gesunden Hund sei das Fell als natürlicher Wärmeschutz grundsätzlich ausreichend, betont der Tierschutzbund. Eine Ausnahme könnten Besitzer jedoch bei kleinen Hunden machen, erläutert die Organisation Aktion Tier. Denn Rassen, die mit ihrem Bauch dicht am kalten Boden sind, brauchen Schutz, ebenso wie Windhunde, da sie kein wärmendes Unterfell haben. Auch bei alten oder kranken Tieren kann zusätzliche «Winterbekleidung» sinnvoll sein.
Ist der Hund nass vom Schnee, sollte er zu Hause trockengerieben und vor Zugluft geschützt werden. Die Pfoten kontrollieren Besitzer am besten auf Eis und Streusalz. Dieses sollte mit lauwarmem Wasser abgespült werden.