Wiedemar. Pünktlich zur Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr von Wiedemar konnte am Wochenende der stellvertretende Bürgermeister Volker Bühlig (SPD) dem Gemeindewehrleiter Wolfgang Wenzel und seinem Stellvertreter Bernd Korge einen neuen Mannschaftstransportwagen (MTW) der Marke VW (Transporter 2,0 TDI) übergeben.
„Wir freuen uns, dass die Gemeinde wieder etwas für die Feuerwehr geschaffen hat, denn wir können durchaus etwas vorweisen“, sagte Wenzel. Durch die Autobahnnähe, das Schkeuditzer Kreuz liegt auf der Gemarkung der Gemeinde Wiedemar, sind die Kameraden im Westteil des Kreises besonders gefordert. Durchschnittlich 30Einsätze im Jahr leisten die Wiedemarer Floriansjünger, teils auch mit Unterstützung ihrer Kollegen aus den umliegenden Orten, auf der Verkehrsmagistrale A9. Dabei sind sie von Wiedemar aus bis zum Autobahnkreuz, manchmal auch bis zur Abfahrt Großkugel und in der Gegenrichtung bis zur Abfahrt Brehna im Einsatz.
„Gerade bei den Hilfeleistungen auf der Autobahn ist es wichtig, genügend Personal und Technik am Einsatzort zur Verfügung zu haben. Der neue Mannschaftstransporter mit neun Plätzen erfüllt dabei eine wichtige Aufgabe“, erklärt der Wehrleiter. Neben Personal könne das Fahrzeug auch Technik wie den Beleuchtungs-, Enttankungs- oder einen Hänger für den Wettkampfsport, den die Frauengruppe benötigt, ziehen.
Ebenfalls für Fahrten innerhalb der Gemeindewehr benötigt es Transportkapazität, denn die Kameraden in Wiedemar, Wiesenena, Klitschmar und Kölsa müssten bei der Ausbildung noch mehr zusammenrücken, hatte Wenzel jüngst bei der Jahreshauptversammlung der Gemeindewehr betont. „Besitzt eine Wehr beispielsweise nicht genügend ausgebildete Atemschutzträger, ist sie nicht einsatzfähig“, unterstreicht Wenzel die Notwendigkeit der Ausbildung auch der Kameraden in den kleineren Ortsteilen.
(Mehr dazu lesen Sie in der Delitzsch-Eilenburger Kreiszeitung vom 9. März)