Eilenburg
Sprotta-West soll erweitert werden
Karin Rieck
Foto: Privat
Die genehmigten Kiesgruben im Raum Doberschütz
Eilenburg/Doberschütz. Zwei Übersichtskarten des Sächsischen Oberbergamtes dokumentieren zwei ganz unterschiedliche Welten: Etwa ein Drittel von dem, was Investoren noch vor etwa 20 Jahren für den Kiesabbau in der Region Eilenburg-Doberschütz im Auge hatten, bekam eine Bergbauberechtigung. Für die Erweiterung des Feldes Eilenburg/Sprotta-West steht voraussichtlich im Sommer die öffentliche Beteiligung an. Darauf wies Bauamtsleiter Claus Heinrichsen in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates hin. Mehrere hundert Hektar Flächenentzug durch den Kiesbergbau in der Gemeinde Doberschütz sowie den Randbereichen zu Laußig und Eilenburg seit Anfang der 1990er Jahre zeigen, wie stark sich in diesem Gebiet in Nordsachsen die Branche konzentriert. Sie fördert einerseits wichtige Rohstoffe für die Bauwirtschaft, sichert Arbeitsplätze, wirft aber auch Fragen auf. Vor allem, was die Nachnutzung der ausgebaggerten Gruben anbelangt. Die Mitsprache vonseiten Landwirtschaft und Naturschutz, was den Neuaufschluss von Kiesabbauflächen angeht, regelt das Bergrecht. „Da sind die Möglichkeiten begrenzt. Auch wenn es uns gelungen ist, wie die Zusammenarbeit mit dem Bergamt zeigt, die Neuaufschlüsse einzugrenzen", so Bauamtsleiter Heinrichsen. Mehr im Lokalteil
© LVZ-Online, 25.04.2012, 17:07 Uhr