Naundorf/Zschepplin. Der Zscheppliner Rat sprach sich schon vor Jahren gegen Windkraftanlagen auf dem Gemeindegebiet aus. Nun hatte er das Thema Dienstagabend erneut auf dem Tisch. Und deswegen so viele Gäste wie lange nicht in der Sitzung, die aus erster Hand wissen wollten, was sich entwickelt. Denn Sachsen will seinen Anteil der Stromgewinnung aus alternativen Quellen offenbar erhöhen und lässt Regionalpläne, auch für Westsachsen, überarbeiten. Was bedeutet, dass etwa 600 Hektar zwischen Rödgen, Naundorf, Krippehna und Steubeln als Präferenz-Standort in Frage kämen.
Dessen scheinen sich zumindest die juwi Wind GmbH, deren Zentrale sich in Wörrstadt (Rheinland-Pfalz) befindet, sowie weitere Vertreter der Branche sicher zu sein. Auch wenn ein Ende des Verfahrens mit der Suche nach neuen Standorten wohl erst im nächsten Jahr erwartet wird. Gemeinderat Steffen Rother (CDU) bat deshalb zu Beginn darum, die Informations- und Fragerunde mit den juwi-Vertretern zeitlich zu begrenzen. Denn mit diversen Baubeschlüssen, dem Eintüten des Jahreshaushalts und einem nichtöffentlichen Sitzungsteil hatte sich der Rat noch allerhand vorgenommen.
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