Eilenburg. Vor einem Dreivierteljahr pries Maike Schult, Geschäftsführerin der Eilenburger Stadtwerke, in dieser Zeitung ein architektonisches Kleinod in der Schulstraße der Muldestadt. Da war die Zeit als Trafostation fast abgelaufen. Gunter Kahlo hat daraus nunmehr ein Domizil für Glaskunst gemacht.
In ehemaligen Schaltschränken wartet jetzt Scheitholz darauf, in den Kanonenöfen und Kaminen in der Werkstatt und den Ateliers für wohlige Wärme zu sorgen. Wohlfühl-Atmosphäre schaffen darüber hinaus in großzügigen Arbeits- und Ausstellungsräumen nicht nur verschiedene Glaskunst-Exponate. Auch die modern und rustikal gleichermaßen gestalteten Sanitär- und Kücheneinrichtungen für demnächst geplante künstlerische Kurse bieten originelle und nicht alltägliche Blickfänge. „Wir konnten mit dem Erwerb der ehemaligen Elektrostation unser Raumangebot fast verdoppeln und sind dabei, für das neue Jahr ein Workshop-Programm zusammenzustellen", erklärt der Hausherr dieser Tage bei einem Rundgang durch die zirka hundertjährigen Mauern.
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