Geithain. Die Bundesstraße 7 in Geithain wird ab Montag bis voraussichtlich Mitte Oktober abschnittsweise zur Baustelle, weil ein neuer Kanal verlegt wird. Voll gesperrt ist als erstes die Grimmaische Straße von der Ampelkreuzung bis zur Eisenbahnstraße. Das ist der erste Bauabschnitt für die neue Mischwasserleitung, die Mitarbeiter der Firma Erdmann Bau GmbH aus Mügeln im Auftrag der Kommunalen Wasserwerke Grimma-Geithain GmbH (KWW) verlegen, informiert Jörg Leupold, Projektleiter der Oewa für dieses Vorhaben.
Rund 600 000 Euro investiert die KWW in die neue Leitung. Entsprechende Fördermittel müssten jetzt verbaut werden, erklärt Leupold. Auf etwa 1100 Metern sollen die Bauleute abschnittsweise Steinzeugrohr für den neuen Kanal verlegen, er hat eine Dimension von 400 bis 500 Millimetern. Teilweise werde die Mügelner Firma auch die Trinkwasserleitung erneuern sowie im Auftrag von Mitgas die Gasleitung.
Am Montag soll vor Ort die Bauanlaufberatung mit allen Verantwortlichen stattfinden und gleichzeitig auch Baustart sein, kündigt Leupold an. Insgesamt veranschlagt die KWW für das Vorhaben rund sieben Monate Bauzeit, Ziel ist der Abschluss Mitte Oktober.
„Die Baumaßnahme wird in drei Bauabschnitten durchgeführt“, kündigt der Projektleiter an. Die Leitungsverlegung soll kommende Woche in der Grimmaischen Straße starten und in Richtung Bahnübergang erfolgen. Im zweiten Bauabschnitt erfolgt die Verlegung dann in der Eisenbahnstraße. Zuletzt wird sie in die Colditzer Straße weiter geführt.
Ist der Kanal im jeweiligen Abschnitt verlegt, werde das Unternehmen die Straße zunächst provisorisch schließen, kündigt Leupold an. Der ebenfalls vorgesehene grundhafte Ausbau der Straße erfolgt laut Straßenbauamt Leipzig voraussichtlich erst 2012.
Der Projektleiter kündigt ab Montag eine überregionale Umleitung sowohl für PKW als auch für LKW an, eine innerörtliche Umleitung solle es für Busse und Anlieger geben. Weitere Hintergründe zum Thema veröffentlicht die Leipziger Volkszeitung, Ausgabe Borna-Geithain, am Donnerstag.