Prießnitz. In luftiger Höhe am Dach der St. Annenkirche Prießnitz haben seit einigen Tagen wieder die Bauarbeiter das Sagen: Das Dach soll neu gedeckt, Mängel am Dachstuhl ausgebessert werden. Was die Mannen der Bad Lausicker Firma Lipfert da im Detail erwartet, wird erst sichtbar, wenn die alte Dachhaut abgetragen ist.
„Ich hoffe aber, nicht zu viele böse Überraschungen kommen da auf uns zu“, so Barbara Vetter, die Pfarrerin der Christuskirchgemeinde Prießnitz/Flößberg. Denn schon der bisher ins Auge gefasste Kostenrahmen von 93 000 Euro ist schwer zu stemmen. Auch wenn ein Großteil dieser Summe über das Programm der integrierten ländlichen Entwicklung gefördert wird und auch die Landeskirche 19 000 Euro beisteuert, muss die Kirchgemeinde immer noch einen Eigenanteil von 8287 Euro bringen. „Wir sind noch dabei, zu sammeln, haben noch nicht alles zusammen“, gibt Vetter ehrlich zu.
Auch wenn es die Dachdecker geschafft haben, ist an diesem Gotteshaus noch nicht alles tipptopp. Als nächstes geht es daran, die Innenausstattung weiter auf Vordermann zu bringen. Während die Arbeiten an Kanzel und Taufstein schon bewältigt sind, soll als nächstes die Patronatsloge in alte Schönheit versetzt werden.