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LVZ-Beilage Online

 

Azubis gesucht 2012 - Unternehmen stellen sich vor

In der neuen LVZ-Beilage "Azubi gesucht - Neue Chancen auf dem Arbeitsmarkt 2012" präsentieren Unternehmen verschiedene Möglichkeiten der Ausbildung.

Hier geht es zu den Ausbildungsangeboten unserer Partner
 

Wettervorhersage

 

Wetter für Markkleeberg & Zwenkau

Im Wetter-Special von LVZ-Online finden Sie ab sofort detaillierte meteorologische Vorhersagen für die Woche für Zwenkau, Markkleeberg und Umgebung!
 
 

Fasching

 

Die Narren sind los!

Die besten Kostümfeten in und um Leipzig, die lustigsten Faschingsfotos und aktuelle Narren-News gibts im Faschingsportal.
...hier klicken!
 

Ansprechpartner

 

Lokalredaktion Markkleeberg


Redakteur
Ulrike Witt

Telefon:  0341 3582370
Telefax:  0341 3582392
E-Mail:    markkleeberg@lvz.de
 

Angebote in der Region

 

Aus- und Weiterbildung

Am 6. Mai erscheint die Beilage "Aus- und Weiterbildung" der Borna-Geithainer Zeitung. Wir stellen vorab unsere Partner in der Region mit ihren Angeboten kurz vor.
 

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Schaufenster Region

 

Unternehmen präsentieren sich

Unternehmen aus der Region präsentieren sich als Werbepartner von LVZ-Online im "Schaufenster Region" per Text, Foto und teilweise auch per Video und Panoramafotos.

Bellmann Immobilien
Bunte Bühne Biesen
Eiscafé und Bar Di Lago  
Fa. Schröter Fensterbau und Stahlbau
Gardinenkonfektion Gottwald
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Markkleeberg

Arbeiten im Floßgraben erhitzen Gemüter

Technik im Einsatz: Der Floßgraben zwischen Waldbad Lauer und Leipziger Stadtgrenze wird bis Ende April für seine künftige Aufgabe als Kurs des Gewässerverbundes vorbereitet.   Foto: André Kempner Technik im Einsatz: Der Floßgraben zwischen Waldbad Lauer und Leipziger Stadtgrenze wird bis Ende April für seine künftige Aufgabe als Kurs des Gewässerverbundes vorbereitet.
Markkleeberg. Voraussichtlich im Juli soll der Kurs 1 des Gewässerverbundes – die schiffbare Verbindung zwischen Leipziger Stadthafen und Cospudener See – eröffnet werden. Die derzeit im Floßgraben nahe des Ziegeleiweges laufenden Vorbereitungen rufen allerdings Naturschützer und die Bürgerinitiative „Stopp Privatisierung am Cospudener See“ (BI) auf den Plan. Sie wollen möglicherweise einen Baustopp erzwingen.

„Der Floßgraben war bisher ein schönes Fließgewässer in einem Landschaftsschutzgebiet. Dort lebte bis vor wenigen Wochen der Eisvogel. Durch die gravierende Veränderung des Steilufers, Baumfällungen und das Abtragen der Unterwasservegetation handelt es sich nicht mehr um eine einfache Unterhaltungsmaßnahme, sondern eine genehmigungspflichtige Baumaßnahme“, betonte gestern BI-Sprecherin Monika Heinrich. Bei derart massiven Einschnitten in die Natur sei ein Planfeststellungsverfahren mit Umweltverträglichkeitsprüfung und Ausgleichsbilanzierung gesetzlich vorgeschrieben, glaubt sie. Nico Singer, Geschäftsführer des Ökolöwen, prüft aktuell rechtliche Schritte gegen den aus seiner Sicht „widerrechtlichen Ausbau“ des Floßgrabens. „Auch wenn jetzt nicht direkt im Landschaftsschutzgebiet gearbeitet wird, so hat die Maßnahme doch erhebliche Auswirkungen auf das Fauna-Flora-Habitat Leipziger Auensystem und das Special Protection Area Leipziger Auwald. Schließlich wird das Kiesbett der Elster beschädigt“, so Singer. Er habe nichts gegen die touristische Nutzung, „aber wir müssen vor solchen Eingriffen gehört werden“.

„Entspannt“ reagiert man derweil im Markkleeberger Rathaus, wie Sprecher Daniel Kreusch versicherte. „Bei den noch bis zum 30. April andauernden Arbeiten am Floßgraben handelt es sich um reine Gewässerunterhaltung und Gefahrenabwehr. Dafür liegt selbstverständlich eine Genehmigung in Form eines naturschutzfachlichen Einvernehmens des Kreis-Umweltamtes vor“, betonte Kreusch. Er erläuterte, dass sich die geplanten Aktivitäten auf insgesamt rund 400 Metern Länge in zwei Bauabschnitte gliedern. „Der erste erstreckt sich beginnend vom Ableiter aus dem Waldbad Lauer bis zur Kläranlage am Wolfswinkel, der zweite weiter bis zur Leipziger Stadtgrenze“, so Kreusch. Dabei würden Schlamm und Unkraut beseitigt sowie Bäume entfernt, sofern sie künftig für Wassersportler und Gäste des Leipzig-Bootes gefährlich werden können. Die Maßnahme kostet nach Angaben von Kreusch zirka 240 000 Euro. Die Stadt Markkleeberg beteiligt sich mit 80 000 Euro.

 
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