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LVZ-Beilage Online

 

Azubis gesucht 2012 - Unternehmen stellen sich vor

In der neuen LVZ-Beilage "Azubi gesucht - Neue Chancen auf dem Arbeitsmarkt 2012" präsentieren Unternehmen verschiedene Möglichkeiten der Ausbildung.

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Wettervorhersage

 

Wetter für Wurzen & Brandis

Im Wetter-Special von LVZ-Online finden Sie ab sofort detaillierte meteorologische Vorhersagen für die Woche für Wurzen, Brandis und Umgebung!
 

Fasching

 

Die Narren sind los!

Die besten Kostümfeten in und um Leipzig, die lustigsten Faschingsfotos und aktuelle Narren-News gibts im Faschingsportal.
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Unternehmen präsentieren sich

Unternehmen aus der Region präsentieren sich als Werbepartner von LVZ-Online im "Schaufenster Region" per Text, Foto und teilweise auch per Video und Panoramafotos.

Bellmann Immobilien
Bunte Bühne Biesen
Eiscafé und Bar Di Lago  
Fa. Schröter Fensterbau und Stahlbau
Gardinenkonfektion Gottwald
Kfz-Werkstatt Böge GmbH      
Kirchner Solar Group
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Tourismusportal Nordsachsen
Volkshochschule Leipziger Land
Werkstatt des Vertrauens
Yacht Teccon  
 

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Aus- und Weiterbildung

Am 6. Mai erscheint die Beilage "Aus- und Weiterbildung" der Borna-Geithainer Zeitung. Wir stellen vorab unsere Partner in der Region mit ihren Angeboten kurz vor.
 

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Wurzen

Ab 2012 kein Geld mehr für Macherner Park

Machern. Das Szenario kursierte schon einmal in Machern: Schafe und Ziegen sollten nach Meinung externern Gutachter den Macherner Landschaftspark pflegen. Wenn wahr wird, was der Kulturraum plant, muss diese Sparvariante wieder ernsthaft befürchtet werden.
Zugewachsene Wege, von Unkraut überwucherte Gartenszenerien und Vandalismusschäden, um die sich niemand mehr kümmert – das alles könnte Realität werden, wenn die Entscheidung des Kulturraumes Leipziger Raum ab 2012 greift.

„Der Konvent des Kulturraums hat kürzlich in Borna eine neue Förderrichtlinie beschlossen“, informierte Macherns Bürgermeister Frank Lange. „Demnach sieht es für unseren Park trübe bis finster aus.“ Ab dem Jahr 2012 soll es für das gärtnerische Kleinod keinerlei Zuschüsse mehr geben. Lange: „Alle Gärten und Parks fallen künftig durchs Raster.“ Das Kulturdenkmal von überregionaler Bedeutung werde dabei gleichgesetzt unter anderem mit Guggemusik oder geselligen Tanzabenden, deren Macher ebenfalls keine Unterstützung mehr erwarten dürfen. Letztmalig soll es noch 2011 die Hälfte der bisherigen Zuschüsse für Parks und Gärten geben. „Das hieße in unserem Fall, dass wir im nächsten Jahr noch einmal rund 24 000 Euro vom Kulturraum bekommen, danach gar nichts mehr.“




Schon jetzt würden die Gelder kaum ausreichen, den vor über 200 Jahren von Reichsgraf Carl Heinrich August von Lindenau angelegten Landschaftspark zu pflegen. Erst vor wenigen Tagen verunstalteten Vandalen wieder mehrere Plastiken (LVZ berichtete), darunter die Denkende Muse und den griechischen Gott Apollo. „Wie wir solche Schäden künftig beheben wollen, ist mir ein Rätsel“, so Lange. Insgesamt koste die Parkunterhaltung jährlich rund 80 000 Euro, etwas über die Hälfte zahle der Kulturraum, den Rest trage die Kommune.“ Lange sieht keine Lösung, wie die wegfallenden Gelder in Zukunft kompensiert werden sollen.

„Ich bin maßlos enttäuscht“, nimmt der Ortschef kein Blatt vor den Mund – insbesondere auch von Landrat Gerhard Gey, der den Vorsitz des Kulturraum-Konvents innehabe. Offenbar habe die Gartenkultur in den entscheidenden Gremien keine Lobby gehabt.
Seit der Wende seien erhebliche Gelder in die Wiederherstellung des Parkes, so wie ihn Gartenarchitekt Ephraim Wolfgang Glasewald einst schuf, geflossen. Verschiedene Parkszenerien wurden nacheinander wieder zu neuem Leben erweckt – nicht zuletzt dank unermüdlichen Einsatzes des Fördervereins. Nun wolle man das Geschaffene offenbar dem Verfall preisgeben, kritisiert Lange. Er verweist darauf, dass der Park nicht nur ein Aushängeschild für die Gemeinde, sondern den gesamten Landkreis ist.

Unklar sei derzeit auch noch, ob auch andere Macherner Projekte um ihre Existenz bangen müssen. Auf Zuschüsse angewiesen waren bisher neben dem Park das Museum im ehemaligen Stasi-Bunker und der Kulturverein Schloss Machern. „Bisher gab es hier Zuschüsse des Kulturraums, auch wenn wir als Gemeinde keine Gelder beisteuern konnten. In Zukunft soll nur noch Geld fließen, wenn auch die jeweilige Gemeinde die Projekte finanziell unterstützt. Das aber können wir nicht.“
 
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