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Handball

EHF-Pokal: Magdeburg vor dem Aus

Magdeburgs Torhüter Björgvin Gustavsson weist seine Vorderleute zurecht. Foto: Jens Wolf   Foto: dpa Magdeburgs Torhüter Björgvin Gustavsson weist seine Vorderleute zurecht. Foto: Jens Wolf

Magdeburg (dpa) - Für den SC Magdeburg ist das Europacup-Finale in weite Ferne gerückt. Der Bundesliga-Sechste erlitt im Halbfinal-Hinspiel des EHF-Pokals eine bittere 25:30 (9:13)-Heimniederlage gegen Dünkirchen HB.

Nach der 52. Niederlage im 192. Europacupspiel müssen die Magdeburger am kommenden Sonntag in Frankreich auf ein Wunder hoffen. Bester Magdeburger Werfer war Andreas Rojewski mit acht Toren. Bei Dünkirchen traf Frankreichs Nationalspieler Sebastien Bosquet (8) am besten.

Zwei Tage nach der Vertragsverlängerung von Trainer Frank Carstens bis 2015 erwischte der SC Magdeburg einen rabenschwarzen Tag. Ohne die zwei langzeitverletzten Rückraumschützen Fabian van Olphen und Jure Natek (beide Reha nach Kreuzbandoperationen) kam der Gastgeber durch drei Tore von Linksaußen Yves Grafenhorst zum 3:2 (6.). Dies war die einzige Führung der Magdeburger im gesamten Spiel. Dünkirchen kaufte den einfallslosen Hausherren mit seiner offensiven und aggressiven Deckung den Schneid ab. Im Angriff nutzten die Franzosen jede Schwäche der Magdeburger.

Nach dem 4:8 (17.) und zehn Ballverlusten im Angriff nahm Carstens seine Auszeit, die jedoch ohne Wirkung blieb. In der zweiten Halbzeit keimte etwas Hoffnung auf. Gerrie Eijlers bekam im SCM-Tor einige Hände an die Bälle, die Angriffe liefen flüssiger. Beim 13:14 (36.) hatte der Gastgeber den Anschluss hergestellt. Doch binnen zehn Minuten geriet der SC Magdeburg mit 16:23 (46.) ins Hintertreffen, konnte aber das drohende Debakel noch abwenden.

 
 
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