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Dresdner SC verpasst deutsche Volleyball-Meisterschaft - 2:3-Niederlage gegen Schwerin
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Die Bundesliga-Volleyballerinnen des Dresdner SC haben am Sonnabend die Meisterschaft verpasst.
Dresden. Die Bundesliga-Volleyballerinnen des Dresdner SC haben am
Sonnabend die Meisterschaft verpasst. Im Finalspiel gegen den Schweriner
SC unterlagen die Dresdnerinnen vor 3200 Zuschauern in der
ausverkaufter Margon-Arena mit 2:3 (14:25, 25:20, 23:25, 25:17, 9:15) nach
Sätzen. Das Hinspiel hatten die Mecklenburgerinnen ebenfalls mit 3:2 für sich entschieden und so die Weichen für den zweiten Titelgewinn in Serie gestellt.
Die Dresdner Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) sagte nach dem Spiel: „Die DSC Volleyball-Damen haben wieder einmal gezeigt, dass sie an der deutschen Spitze des Volleyballsports mitspielen, auch wenn sie den Sieg in diesem Jahr verfehlt haben." Die Volleyballerinnen hätten bis zum Schluss gekämpft und vollen Einsatz gezeigt. "Ich gratuliere der Mannschaft zum Vizetitel und drücke schon jetzt die Daumen, dass es bei der nächsten Deutschen Meisterschaft mit dem Sieg klappt“, sagte Orosz.
Wie schon beim Hinspiel startete der Titelverteidiger aus Schwerin furios. Dagegen lief erneut bei den Dresdnerinnen nichts zusammen. Erst im zweiten Satz wachte der Gastgeber auf, stabilisierte seine Annahme und setzte sich auch im Angriff besser in Szene. Doch im dritten Durchgang diktierten wieder die Mecklenburgerinnen das Geschehen. Vor allem gegen ihre Hinterfeldangriffe fanden die DSC-Damen kein Mittel.
Der vierte Abschnitt ging wieder deutlich an den Gastgeber. Im entscheidenden fünften Akt startete der SSC druckvoll und mit sicherer Blockabwehr und verschaffte sich schnell einen 8:2-Vorsprung. Zwar mühte sich der DSC und verkürzte den Rückstand etwas, aber nach 114 Minuten verwandelte Anja Brandt den dritten Matchball zum Titelgewinn. Danach kannte der Jubel auf Seiten der Schwerinnerinnen keine Grenzen mehr, während die DSC-Spielerinnen sich erneut in eigener Halle mit Tränen in den Augen aus der Saison verabschiedeten.
Dresden muss sich wie 2011 mit Platz zwei zufriedengeben und startet kommende Saison im europäischen CEV-Cup. Schwerin wird in der Champions League aufschlagen. In der Punktrunde hatte Dresden noch Platz eins belegt, Schwerin war als Vierter in die Playoffs gegangen.
Neben der Titelverteidigung machte der SSC auch das Double perfekt, denn
bereits im März bejubelte die Mannschaft den Pokalsieg.
© LVZ-Online, 14.04.2012, 20:57 Uhr