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Regionalsport

Nach 14 Jahren: Volleyballerinnen des Dresdner SC gewinnen Challenge-Cup

Die Volleyballerinnen des Dresdner SC Foto: dpa Die Volleyballerinnen des Dresdner SC.
Dresden. Die Volleyballerinnen des Dresdner SC haben zum ersten Mal in ihrer Vereinsgeschichte einen internationalen Titel geholt. Die Mannschaft von Trainer Alexander Waibl, der am Samstag seinen 42. Geburtstag feierte, bezwang am Sonntag im Finale des Challenge Cups das belgische Team Asterix Kieldrecht mit 3:1 (26:24, 25:16, 15:25, 25:16) und feierte zwei Wochen nach dem deutschen Pokalsieg den größten Erfolg in ihrer Vereinsgeschichte. Der EC-Coup der Dresdnerinnen vor 3100 Zuschauern in der Margon Arena Dresden war der erste internationale Titel auf Clubebene bei den Frauen in Deutschland seit 14 Jahren. Damals gewann der USC Münster 1996 den CEV-Pokal.

Den besseren Start ins Finale erwischten die Frauen von Asterix Kieldrecht, die druckvoll aufschlugen, sehr schnell spielten und über eine gute Blockabwehr verfügten. Dagegen wirkte der DSC nervös, hatte vor allem Probleme in der Annahme. Doch mit der Einwechslung von Nicole Schröber für Stephanie Kestner stabilisierten die Gastgeberinnen ihre Annahme und kamen nach dem 11:16-Rückstand Punkt für Punkt heran. Angeführt von Diagonalangreiferin Saskia Hippe behielten die Waibl-Schützlinge in der engen Schlussphase die Nerven und Tesha Harry verwandelte den ersten Satzball.

Im zweiten Abschnitt diktierten die Dresdnerinnen von Beginn an das Geschehen. Mit druckvollen Aufgaben, einem variablen Angriffsspiel und einer starken Block- und Feldabwehr setzten sie sich deutlich ab und Saskia Hippe vollendete den zweiten Akt. Im dritten Abschnitt fand Kieldrecht zurück ins Spiel, während sich bei den Gastgeberinnen die Fehlerquote deutlich erhöhte und sie am Ende völlig ins Schwimmen gerieten. Im vierten Satz erkämpften sich die DSC-Damen zurück, minimierten die Fehler und verschafften sich einen klaren 16:9-Vorsprung. Nach 90 Minuten verwandelte Tesha Harry den ersten Matchball zum umjubelten Sieg.

Die Zuschauer feierten ihre Mannschaft mit stehenden Ovationen. Anschließend wurden vom DSC noch Saskia Hippe als „wertvollste Spielerin“, Maren Apitz als „beste Zuspielerin“ und Tesha Harry als „beste Blockerin“ des Final-Four-Turniers ausgezeichnet. „Nach dem Pokalsieg vor zwei Wochen ist das ein weiterer fantastischer Erfolg für das Team und für den gesamten Verein. Es zeigt, dass das Konzept stimmt“, sagte DSC-Sportdirektor Jens Tietböhl.

Dritter wurde die türkische Vertretung von Galatasary Istanbul, die das kleine Finale gegen Impel Gwradia Wroclaw aus Polen mit 3:0 (25:17, 26:24, 25:13) für sich entschied. Im Halbfinale hatten sich die DSC-Damen gegen Gwardia Wroclaw deutlich mit 3:0 (25:15, 25:16, 25:12) durchgesetzt. Asterix Kieldrecht gewann sein Halbfinalspiel gegen Galatasaray Istanbul knapp mit 3:2 (25:16, 20:25, 25:19, 21:25, 15:8). 
 
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